Wohnen und leben

F-Erdungsblock

Durch Schaltung eines F-Erdungsblocks in die Koaxialleitung kann ein effizienter Blitzschutz in der Satellitenanlage erzielt werden. Von da aus lässt sich ein Kabel bis hin zur existierenden Blitzschutzanlage verlegen, beispielsweise über die Potentialausgleichsschiene.


Fächer

Unter einem Fächer wird ein bei Pflasterarbeiten angewandtes Verlegemuster verstanden. Eine Verlegung von Fächer an Fächer nennt der Experte Schuppen bzw. Schuppenverlegung.


Fächer Markise

Dies ist eine Markise, die sich in der Form eines Fächers öffnet und einen runden oder eckigen Korb formt. Sie kann verwendet werden, um kleine Fenster, vor allem in Landhäusern, zu beschatten. Bringen Sie jedoch keine Fächer-Markise an, falls Ihr Haus ungeschützt an einem Hang liegt, da die korbartige Konstruktion dem Wind eine ausgezeichnete Angriffsfläche bietet. Fächer-Markisen sind oft auch an Hotels, Restaurants oder Boutiquen als Deko-Markisen zu sehen.


Fächerbürste

Eine Fächerbürste setzt man anstelle des Bohrers in eine Bohrmaschine ein. Sie ist speziell dafür geeignet, schwer erreichbare und geschwungene Stellen zu schleifen und zu mattieren und kann für Kunststoffe, Holz und Metall verwendet werden.


Fächermuster

Ein Fächermuster ist ein Verlegemuster nach welchem Plätze, Terrassen und Wege angelegt werden. Für gewöhnlich benutzt man für dieses Muster mindestens zwei verschiedene Steinfarben.


Fächerscheibe

Eine Fächerscheibe ist eine Schleifscheibe, an der die Lamellen des Schleifgewebes in Form eines Fächers auf einem starren Trägermaterial angebracht sind. Die Fächerscheibe findet Verwendung bei der Metall-Bearbeitung, in den meisten Fällen gemeinsam mit einem Winkelschleifer. Zu den Materialien, die mit einer Fächerscheibe bearbeitet werden können, zählen Buntmetalle, Edelstahl, Stahl und Gusseisen. Es können Arbeiten wie das Entgraten und Verputzen von Gussteilen, Flächen- und Kantenschliff, Grob- sowie Zwischenschliff von Schweißnähten sowie Bearbeiten von Kehlnähten durchgeführt werden.


Fachwerkhaus

Ein Fachwerkhaus wird nach den individuellen Wünschen, Beschreibungen, Vorgaben und Grundrissen des Bauherrn durch Spezialfirmen geplant und erbaut. Der Leistungsumfang reicht dabei von der Planung, der Stellung des Bauantrags bis hin zur Bauübergabe. Oder: Fachwerkhäuser werden als typisch deutsche Häuser betrachtet. Doch auch in England und in einigen Gebieten Frankreichs und der Schweiz erlebte das Fachwerkhaus eine Blütezeit. Das Fachwerk dieses Häusertyp, die Tragekonstruktion, setzt sich aus hölzernen Schwellen, Rähmen, Ständern und Riegeln zusammen. Für das Holz werden Fichte, Buche oder Eiche verwendet und heutzutage auch Leimholzbinder. Früher waren die Zimmerer Meister darin, mit Hilfe des Zimmermannsbeils die einzelnen Holzteile aus dem Rundstamm heraus zu arbeiten. Fachwerkhäuser sind Konstruktionen von erstaunlicher Stabilität, welche sich häufig jahrehundertelang erhalten haben. Früher wurden diese Häuser nicht nur in übereinander liegenden Stockwerken aufgebaut, sondern es gab bis zu acht überkragende Geschosse sowie Zwischengeschosse. Daher stammt auch der Brauch, ein Richtfest zu feiern. Die früheren Fachwerkhäuser erbauten unsere Vorfahren ohne Fachwissen über Statik, nur aus dem Erfahrungsschatz der Zimmerer. In Rathäusern und Fachwerkhäusern stellte das an Macht gewinnende Bürgertum seinen Besitz zur Schau. Dies zeigt sich noch immer an kunstvollen Malereien und Schnitzereien an den Schwellen und den Balkenköpfen. Man füllte die Gefache von Fachwerkhäusern mit Holzstakung oder Ziegeln aus, bewarf diese mit Lehm und verputzte sie. Wenn Häuser originalgetreu nachgebaut und restauriert werden, findet diese Vorgehensweise, die sogenannte Ausfachung, noch immer Anwendung. Heutige Fachwerkhäuser richten sich nach dem früheren Baustil kombiniert mit modernen Elementen und Materialien oder ihre Architektur wurde auf spannende Art weiterentwickelt, beispielsweise mit einem größtenteils verglasten Gefache.


Facility Management

Facility Management ist eine aus der Immobilienwirtschaft stammende Bezeichnung, die die Verwaltung größerer Wohnanlagen oder zur Miete zur Verfügung gestellter Gewerbebauten meint.


Fahrgerüst

Ein Fahrgerüst ist eine fahrbare Gerüstkonstruktion, mit deren Hilfe man in einer gewünschten Höhe einer Fläche arbeiten, beispielsweise verkleiden oder streichen kann. Fahrgerüste sind gemäß der DIN 4422 und lassen sich ebenfalls für Wartungs- und Montagearbeiten einsetzen. Wenn kein Fahrgerüst verwendet wird, greift man auf aus Aluminium oder Stahl bestehende Fassadengerüste zurück, die nicht bewegt werden können. Im Innenbereich dürfen bis zu 13 Meter hohe Fahrgerüste verwendet werden. Normalerweise im Handel erhältlich sind Gerüste mit Längen von 1,90 m, 2,50 m und rund 3,00 m. Die gängigen Breiten sind 0,8 und rund 1,50 m. Der Einsatz von Fahrgerüsten ist ausschließlich auf ebenen Flächen erlaubt. Damit die Fahrgerüste nicht wegrollen können, sichert man sie durch Spindeln oder Radbremsen. Wenn das Gerüst verschoben wird, müssen die Arbeiter zuvor heruntersteigen.


Fahrmischer

Ein Fahrmischer ist ein Fahrzeug, mit dem man den im Werk gemischten Transportbeton zur Baustelle transportiert. Außerdem kann der Fahrmischer die Betonausgangsstoffe, die in einer Dosier- oder Betonbereitungsanlage abgemessen wurden, mischen, während er zur Baustelle fährt. Die Mischtrommel hat an der Innenseite eine spiralartige Schaufel, welche die zu mischenden Baustoffe anhebt und dann im freien Fall vermischt. Wenn man die Drehrichtung ändert, entleert sich die Trommel, dies nennt sich Umkehrtrommelmischer.


Fahrmischerpumpe

Mit dem Begriff Fahrmischerpumpe ist ein mit einer Betonpumpe ausgestatteter Fahrmischer gemeint. Mit diesem Fahrmischer kann man den gemischten Beton über ein elastisches Rohr, das an einen Ausleger angebracht wurde, über eine Entfernung von mehr als 20 Metern in die Baustelle pumpen. Möchte man noch größere Entfernungen überbrücken, verwendet man Autobetonpumpen. Diese können jedoch ausschließlich pumpen und sind nicht in der Lage, den Beton zu mischen.


Fahrradhaken

An einem Fahrradhaken können Fahrräder sicher und komfortabel aufgehängt werden. Dabei hängt ein Fahrrad entweder mit einem Haken an der Wand oder Decke oder an zwei Haken mit beiden Rädern. Ein Kunststoffmantel schützt die Felge.


Fahrradständer

Mit einem Fahrradständer kann ein Fahrrad so aufgestellt werden, dass ein Fahrrad nicht umkippen kann. Er ist einfach zu montieren und kann in jede Richtung geschwenkt werden. Wenn man ihn nicht benutzt, lässt er sich ohne Weiteres an die Wand schwenken.


Fahrzeugkran

Ein Fahrzeugkran ist ein Straßenfahrzeug, das über Hubeinrichtungen mit drehbaren Teleskop- oder Gittermastauslegern verfügt. Das Fahrzeug wird zumeist mit Dieselmotoren angetrieben. Die Kraftübertragung funktioniert in den meisten Fällen hydrostatisch über Hydraulikpumpen, manchmal auch über mechanische Schaltgetriebe. Wobei die Bedienung bei Hydraulikpumpen leichter und die Arbeitsgeschwindigkeit besser regulierbar ist. Es kommen manchmal auch Mischsysteme zum Einsatz. Das Heben erfolgt mechanisch und Vorgänge wie Drehen, Fahren und Wippen hydraulisch. Es gibt Unterschiede zwischen Autokranen, Ladekranen, Mobilkranen und Raupenkranen. Man verwendet einen Fahrzeugkran häufig, wenn der Einsatz eines fest installierten Krans nicht möglich ist oder kein Stromanschluss vorhanden ist. Einige Fahrzeugkräne können sogar schwere Lasten heben als Turmdrehkrane. Man sollte nur auf die Kippsicherheit achten, wenn man einen Fahrzeugkran aufbaut.


Fallarm

Bestandteil einiger Markisen, die an der Vorderseite einen Volant haben, den man auch ausrollen kann. Dabei sorgt die Fallstange dafür, dass der Volant nicht herumflattert.


Fallarm-Markise

Diese Markisenform ist insbesondere in südlichen Ländern anzutreffen. Zunächst lässt man die Markise wie eine Fallmarkise senkrecht herab und zieht sie dann fest, anschließend kann man sie in jedem gewünschten Neigungswinkel aufstellen. Stellt man sie bei 90° auf, kann man ungehindert aus dem Fenster schauen.


Falle

Bezeichnet den Verschlusskeil an einem Schloss, welcher in das Schließblech eingreift oder durch den Drücker. Im Falle des Wechselschlosses bewegt man ihn durch den Schlüssel.


Falleitungrohr

Eine vertikale mit Entlüftung versehene Abwasserleitung über dem Dach.


Fallenüberwachung

Ein Einbruchmelder, der Bereiche überwacht, welche vom Täter mit großer Wahrscheinlichkeit betreten werden. Wenn ein Einbrecher in die Wohnung oder das Haus gelangt ist, muss er durch diese Räume gehen. Die entsprechenden Bereiche können nicht nur mit Bewegungsmeldern, sondern auch mit Trittmatten und Lichtschranken überwacht werden.


Fallhöhe

Bei größeren Fallhöhen tendiert Beton dazu, sich zu entmischen, was bedeutet, dass sich der Zuschlag und der Zementleim voneinander trennen. Deshalb empfiehlt es sich, die Fördergefäße so dicht wie möglich über der Einbaustelle zu öffnen sowie ein Fallrohr zu benutzen, wenn die Fallhöhe mehr als 2 m beträgt.


Fälligkeitsdarlehen

Ein Fälligkeitsdarlehen ist eine Art der Kreditvergabe, bei der der abgeschlossene Kreditvertrag eine spezielle Rückzahlungsvereinbarung enthält. Auf der einen Seite schreibt man einen festen Tilgungssatz fest, auf der anderen Seite legt man die Fälligkeit der Darlehensschuld zu einem fixen Termin fest. Das Darlehen muss somit nicht gesondert gekündigt werden und der Kredit wird zu einem Termin fällig, der dem Darlehensnehmer und -geber zuvor bekannt ist.


Fällkeil

Fällkeile finden in der Forstwirtschaft Verwendung, wenn man in den Stamm eines Baumes, der gefällt werden soll, Einschnitte gemacht hat. Wenn man die aus Aluminium oder Kunststoff bestehenden Fällkeile verwendet, kann man exakt kalkulieren, in welche Baumschneise der Baum fallen wird.


Fallleitung (Fallstrang)

Bezeichnet eine senkrecht verlaufende Abwasser- und Dachentwässerungsleitung.


Fallmarkise

Die Fallmarkise ist eine Markise mit zwei an der Seite angebrachten Führungsschienen. Diese kann wie ein Rolladen vertikal heruntergelassen werden, eine ganze oder teilweise „Aufstellung“ wie bei der Fallarm-Markise oder Markisolette ist jedoch nicht möglich.


Fallrohr

Ein Fallrohr oder Regenfallrohr leitet das Wasser, das sich in der Regenrinne geneigter oder Flachdächer angesammelt hat, in das Entwässerungssystem ab. Es gibt vielfältige Formen, Farben, Anschlüsse und Materialien von Fallrohren, beispielsweise Aluminium, Edelstahl, Kunststoff, Kupfer, verzinkter Stahl oder Zink. Der Querschnitt ist rund oder quadratisch. Man schließt das Fallrohr über Rinneneinhangstutzen und Rohrbogen oder über Schrägrohr oder Gliederbogen an die Dachrinne an. Häufig schützt man Fallrohre oben mit Laubfanggittern, damit sie nicht verstopfen und unten mit gusseisernen Regenstandrohren, um eine Beschädigung zu vermeiden. Das Regenwasser kann auch wieder verwendet werden. Dann muss es in eine Regentonne oder einen Regentank geführt werden.


Fallrohre verkleiden

Dies wird im Trockenbau erledigt, es geht um die Verkleidung sichtbarer Installationsleitungen und Rohre mit einer Vorsatzschale sowie einer Dämmung. So lassen sich auch störende Installationsgeräusche ausgezeichnet dämmen. Es empfiehlt sich, einen Revisisionsschacht einzubauen, sodass die Installationen zugänglich bleiben.


Fallrohrstütze

In Gebäuden mit bis zu 5 Geschossen muss das Fallrohr mit einer Fallrohrstütze gegen Absenkung gesichert werden. Dies geschieht mit einer oberhalb der Kellerdecke befestigten Fallrohrstütze. Bei höheren Gebäuden ist in allen weiteren Geschossen der Einbau einer Fallrohrstütze erforderlich. Diese befestigt man mit allen zugehörigen Auflagerungen und Konsolen an der Wand.


Falschkern

Ein Wuchsfehler bei Laubhölzern, der durch Pilzbefall ausgelöst wird und bei welchem man das Holz nicht mehr verwerten kann.


Falschluft

Wenn etwas undicht ist (beispielsweise eine brüchige oder defekte Türdichtung) kommt Falschluft in den Ofen oder Heizkessel. Gelangt diese in die Primärluftkappe des Heizgeräts, intensiviert das die Verbrennung und es kann zu einer Überhitzung kommen, wenn nur geringer Wärmebedarf besteht. Wenn Falschluft in den Bereich der Fülltür gelangt, kühlt das die Abgase und die Wirkung wird vermindert, manchmal erlischt die Glut sogar ganz, wenn kein sehr hoher Wärmebedarf besteht.


Falt-Stores

Falt-Stores haben eine vergleichbare Funktionsweise wie horizontale Jalousien, allerdings setzen sie sich nicht aus einzelnen Lamellen, sondern aus einem durchgängig verlaufenden Textilgewebe zusammen, welches zusammengefaltet ist. Weil sie ähnlich wie ein Plissée-Rock gefaltet sind, nennt man sie manchmal auch Plissée-Vorhang. Man findet Falt-Stores in etlichen Farben und Dessins. Sie tragen noch mehr als eine Jalousie zur Gestaltung der Innenarchitektur bei und sorgen gleichzeitig für Schatten und Sichtschutz.


Faltdach

Ein Faltdach hat Ähnlichkeit mit einem Rhombendach. Jedoch ist beim Faltdach die Rhombusfläche nach innen gebrochen, so dass sich eine Kehle bildet.


Faltfenster

Dies ist ein aus mehreren Fensterflügeln bestehendes Fenster. Die Fensterflügel sind mit Scharnieren verbunden. Ein Faltfenster läuft in einer Decken- sowie Bodenschiene und man baut es hauptsächlich in Wintergärten ein.


Faltleiste

Spezialform der Deckenleiste, durch die saubere Anschlüsse und Übergängein den Ecken möglich werden. Sie hat einen Holzkern und eine Beschichtung mit flexiblem Laminat, dadurch ist sie zu beiden Seiten hin gewölbt und überaus flexibel einsetzbar als Winkelverbindung


Faltrollladen

Ein Faltrollladen faltet sich in Zweierpaketen in Rollladenkästen übereinander.


Faltschiebetürbeschläge

Faltschiebetürbeschläge sind ein besonderer Typ der Möbelbeschläge, die man für Schiebelemente, die zusammengefaltet werden können, wie Faltschiebetüren verwenden kann.


Falttor

Das Konstruktionsprinzip eines Falttor ist vergleichbar mit dem eines Seiten-Sektionaltors, nur dass man die Sektionen bei einem Falttor wie eine Ziehharmonika auffaltet anstatt sie nach hinten an eine Wand zu schieben wie es beim Seiten-Sektionaltor der Fall ist. Die meisten Falttore werden aus Aluminium, Stahlblech oder Stahlrohr gefertigt und vorrangig in Gewerbebetrieben bzw. Feuerwehrhallen und anderen öffentlichen Einrichtungen eingesetzt. Ein Falttor kann auch mit einem elektrischen Antrieb versehen werden, über den man es öffnen und schließen kann.


Falttür

Eine Falltür ist eine Tür, die aus horizontal verlaufenden Kunststofflamellen besteht, welche sich wie eine Ziehharmonika verhalten, wenn man sie öffnet oder schließt. Man montiert ein solches Türelement mit Hilfe einer speziellen Zarge. Das Element gewinnt dank einer oberen Führungsschiene Halt. Falttüren kommen beispielsweise dann zum Einsatz, wenn es zu eng für eine Drehflügeltür ist.


Falttüren Faltwände

Faltbare Türen sowie Wände in Innenräumen haben den Vorzug, dass sie nur geringen Platz zum Öffnen brauchen und dass man sie im Gegensatz zu Schiebewänden und -türen auch im Nachhinein einfach anbringen kann. Man nennt sie auch Harmonikatüren bzw- wände. Sie werden aus Aluminium- oder Holzlamellen gefertigt, welche mit Scharnieren verbunden und in einer oberen sowie gelegentlich auch einer unteren Laufschiene geführt sind. Um den Raum variabel zu trennen, verfügen sie in der Mehrzahl der Fälle lediglich über eine Führungsschiene. Zudem haben sie am Boden eine Bürstendichtung zum Schutz vor Zugluft. Es gibt auch zweischalige Konstruktionen, bei denen der Schallschutz noch höher sind. Man kann Falttüren und Faltwände an die Tapeten oder Wände anpassen, sie zum Beispiel beschichten oder mit Textilien bespannen.


Faltwand

Eine bewegliche Wand, mit der man ein Zimmer wunschgemäß und/oder temporär unterteilen kann. Sie setzt sich aus schmalen Teilen zusammen, die mit Bändern oder speziellen Beschlägen verbunden sind. Sie werden in einer oberen und manchmal zusätzlich in einer unteren Führungsschiene verschoben. Manchmal sind die Flügel einer Faltwand aus Sicherheitsglas. Man findet Faltwände beispielsweise in Hotels, dort werden mit ihnen Tagungsräume abgetrennt. Diese Faltwände haben Holz- bzw. Holzwerkstofffüllungen, die schallisolierend wirken.


Faltwerk

Unter einem Faltwerk versteht man ein Tragwerk, das aus einer gefalteten Stahlbetonplatte besteht, welche ohne Stützen oder Tragglieder (z. B. Träger oder Balken) zur Bespannung großer Flächen dient.


Falzbekleidung

Eine Falzbekleidung ist jener Teil einer Zarge, in welchen der Türpfalz eingelassen ist.


Fäustel

Der Begriff Fäustel bezeichnet einen schweren Hammer, der auch als Steinschlegel bekannt ist. Er hat normalerweise zwei ebene Schlagflächen sowie einen relativ kurzen Holz- oder Metallstiel. Darum erfolgt seine Handhabung mit einer Hand. Als Werkzeug wird der Fäustel dringend benötigt, um damit während Abbrucharbeiten hart auf einen Meißel einzuschlagen oder auch um leichtes Mauerwerk auseinander zu reißen. Das Gewicht der verschiedenen Fäustel liegt zwischen 1 und 17 kg.


Fäustelaufsatz

Wenn man Steine verlegt, steckt man an der einen Seite des Fäustels einen Gummiaufsatz auf, damit das Verlegematerial nicht beschädigt wird. So werden die Schläge abgefedert und Pflaster, Platten oder Steine können vorsichtig in ein Mörtel- oder Sandbett eingeklopft werden.