Wohnen und leben
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Gast Experte! hat diese Frage am 01.01.2005 gestellt
Die Zimmer sind leergeräumt. Haben Sie im Mietvertrag nichts vereinbart, ist die Wohnung zurückzugeben, wie Sie diese bei Einzug übernommen haben. <br />
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Abschied mit klaren Regeln <br />
Gestalten Sie das letzte Zusammentreffen mit Ihrem Vermieter stressfrei, in dem Sie...<br />
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... die Wohnung vollständig ausräumen<br />
Es scheint zwar verlockend, aber kommen Sie nicht auf die Idee, irgendwelche Einrichtungsgegenstände oder unbenötigten Krempel einfach zurückzulassen.<br />
Dazu gehören auch Ihre (verbrauchte) Einbauküche, Balkonverkleidungen oder Markisen. Vergessen Sie nicht, Ihren selbst verlegten Teppichboden mitzunehmen.<br />
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Tipp! Unbenommen ist es Ihnen jedoch, mit Ihrem Nachmieter ins Geschäft zu kommen. Womöglich zahlt er Ihnen noch eine attraktive Ablöse dafür.<br />
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... bauliche Veränderungen zurückversetzen<br />
Ihre innenarchitektonischen Meisterleistungen durch Vertäfelungen, Veränderungen oder Durchbrüche an Wänden und Manipulationen an Türen und Fenstern müssen Sie beheben.<br />
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Selbst wenn Ihr Vermieter damals zu Ihren Einrichtungs- und Umbauvorschlägen genickt hat, kann er deren Beseitigung jetzt verlangen. Das gilt nicht, wenn<br />
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Ihnen Ihr Vermieter (möglichst schriftlich oder unter Zeugen) zugesagt hat, dass Sie bei Auszug alles so belassen dürfen <br />
die Umbauten bzw. Einrichtungen erforderlich waren, um Mieträume überhaupt als solche nutzen zu können oder <br />
dem Vermieter klar sein musste, dass die Beseitigung sehr kostenaufwändig ist und womöglich zu einer Wertminderung der Wohnung führt. <br />
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... sämtliche Schlüssel aushändigen<br />
Natürlich müssen Sie dem Vermieter alle Schlüssel zurückgeben, die Sie bei Einzug bekommen haben oder zusätzlich haben anfertigen lassen. Bezahlt der Vermieter sie Ihnen nicht, machen Sie den Schlüssel unbrauchbar.<br />
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Für verlorene Schlüssel müssen Sie Schadenersatz leisten. Aus Sicherheitsgründen kann der Vermieter in besonderen Fällen auch den Einbau eines neuen Schlosses verlangen.<br />
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... selbst verursachte Schäden ersetzen<br />
Haben Sie einen Schaden durch unsachgemäße Behandlung verursacht, müssen Sie ihn ersetzen. Was sich durch üblichen Gebrauch abnutzt, kann Ihr Vermieter von Ihnen dagegen nicht ersetzt verlangen. Ein Teppich- oder Parkettboden wird unansehnlich, wenn Sie nicht fliegen können. Auch kleine Flecken gelten als normale Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen. Die Kosten für eine Neuanschaffung oder Ausbesserung haben Sie bereits mit der Miete abgegolten.<br />
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Kleben Sie zum Beispiel auf dem Parkettfußboden einen Teppichboden, brennen mit der Zigarette große Löcher in den Fußboden, schlagen Emaille-Beschichtungen im Badezimmer an oder Ihre Sprösslinge versehen das Treppengeländer mit Schnitzereien, müssen Sie hingegen zahlen.<br />
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... die Räume besenrein übergeben<br />
Egal, was Sie in Klauseln verabredet haben: Die Wohnung haben Sie leergeräumt und von Schmutz grob gereinigt zu übergeben. <br />
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Sieht Ihr Mietvertrag ausdrücklich vor, dass Sie die Wohnung "besenrein" oder "wie übernommen" zurückzugeben haben, müssen Sie diese ebenfalls nur in ordentlichem und sauberen Zustand verlassen. Renovierungsarbeiten müssen Sie nicht durchführen.<br />
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Ob und wann Sie auch um Schönheitsreparaturen nicht herum kommen, lesen Sie sicherheitshalber unter Renovierungsarbeiten und Renovierungsarbeiten bei Auszug nach.<br />
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Übergabe mit Protokoll <br />
Sinnvoll ist es, die Wohnung bei Schlüsselübergabe noch einmal mit dem Vermieter in Augenschein zu nehmen und sich in einem Protokoll bestätigen zu lassen, dass sie ordnungsgemäß übergeben ohne Mängel ist. Schäden, die nicht aufgeführt sind, kann der Vermieter später nur schwer geltend machen. <br />
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Stichwörter: wohnungsübergabe

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