Wohnen und leben
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molly123 hat diese Frage am 29.01.2016 gestellt
Hallo. Ich habe die miete november nicht bezahlt und am 03. Dezember 2015 habe ich eine kündigung bekommen und dass ich am 04 dezember 2015 aussiehen soll. Ich bin noch am 03.12.15 nach polen gefahren wegen familiensache. Ich will jetzt 30.01.16 in die wohnung rein gehen und meine sachen nehmen. Ich habe den vermieter heute angeschrieben dass ich die sachen erst nehmen muss und dann geld dann zahle da ich gegen die sachen das geld bekomme aber der vermieter sagte dass er erst das geld will und dann kann ich die sachen nehmen.
das soll ich machen? Hat er das recht die sachen nie nicht abgeben? Mfg

4 Kommentare zu „Wohnungskündigung und meine sachen”

forsetis Experte! 29.01.2016 16:46

Egal ob er Recht hat oder nicht. Die Miete nicht zu zahlen ist auch nicht richtig. Wenn der Vermieter jetzt Angst hat, dass sein Mieter auf Nimmerwiedersehen nach Polen verschwindet, kann ich nachvollziehen. Mittlerweile dürften 3 Monatsmieten fehlen, da sollte man sehen, dass diese Schulden beglichen werden.

molly123 29.01.2016 20:07

Also kann ich meine möbel verkaufen und dann das geld geben? Wenn ich die polizei anrufen musste, helfen sie mir? Es ist doch winterzeit und der vermieter hat doch kein recht mich vor den 3 monaten nach der kundigung rauszuschmeissen.

forsetis Experte! 30.01.2016 10:24

Das Wichtigste ist, dass der Vermieter sein Geld bekommt. Die Polizei kommt, wenn man bedroht wird, ansonsten kümmert die nicht, ob die Miete bezahlt ist. Wenn ein Mieter mit der Zahlung der Miete 2 Monate im Rückstand ist, kann ihm fristlos gekündigt werden, egal ob Sommer oder Winter. Und noch einmal: Ein Mieter hat kein Recht die Miete nicht zu bezahlen.

Das mit dem Rausschmeißen aus der Wohnung regeln in Deutschland Gerichte. Die Kosten von Anwalt und Gericht muss der Mieter bezahlen.

DennisAbt 07.07.2017 11:36

Hallo,

einen ähnlichen Vorfall hatte eine Bekannte von mir auch mal.
Der Vermieter hat ihre Sachen als Pfand behalten und war der Meinung sie erst herauszugeben wenn sie bezahlt.
Das ganze ist jenseits von Gut und Böse und auch die Polizei konnte nichts weiter machen, da es ins Zivil recht fällt und keine Straftat begangen wurde.
Ihr Problem wurde dann so gelöst, das sie ein paar Jungs vorbeigeschickt hat, die das ganze rausgeholt haben es wurde, ein wenig handgreiflich von beiden Seiten dann kam die Polizei, aber keiner hat den anderen angezeigt und so hatte sie ihre Sachen wieder.

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