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prutus01 hat diese Frage gestellt
Hallo alle zusammen...

Wir haben momentan ein ziemliches Problem mit unseren Vermietern und benötigen dringend einen Ratwas wir nun tun sollen.
Es handelt sich um folgendes:
Wir leben nun seit März 2006 in einem Miet-Stadt-Haus (Altbau) und haben seit Beginn stets Mängel.Das ein und andere wird zwar gemacht,jedoch das Hauptproblem nur abgetan.

Und zwar folgendes:
In unserem gesamten Haus ist es eisigkalt,es zieht an und in allen Ecken,und wir können heizen wie wir wollen (haben einen Kachelofen und Nachtspeicher und benutzen beides) wir bekommen keine erträgliche Raumtemparatur-nur eine hohe Rechnung jährlich.

Ich versuche mal unser Haus und desen Mängel zu beschreiben:

Keller:

Wir haben dort 2 offene Kellerräume und ein separaten Holzkeller.Doch in dem einen Keller ist darüber eine Durchfahrt.Weshalb auch immer,wurden da zwei offene Schächte mit so Gitter (wie Karomuster) eingebaut und sind natürlich offen.Durch die 2 Schächte im Keller im Torbereich entsteht ständig Zugluft,da die Schächte nur mit offenen Gittern bedeckt sind.
Im anderen Keller ist ein Fenster und dahinter bzw drüber ein Schacht zur Straßenseite.Durch das "Fenster" Straßenseite entsteht ständig Zugluft,da das "Fenster" nicht mal zum Schließen geht.
Die zwei Keller sind eigentlich einer,da nicht durch eine Mauer getrennt.Haben eine Türe,jedoch ist diese eigentlich für die Katz da undicht.
Im Kellerflur ist so ein beidseitiges Flügelfenster das in den einen Keller mit den Schächten geht-aber Marke uralt und sehr verbogen.
Durch das "Fenster" zwischen Keller und Kellerflur entsteht ständig Zugluft.

Eingangsbereich-Haustüre:
Der gesamte Eingangsbereich an der Haustüre ist aus Glas (kein Thermoglas),sprich die Haustüre ist aus Glas und auch die 2 Scheiben nebenan.Somit haben wir eine ständige Kältebrücke die permanent den Eingangsbereich eiskalt läßt.Da das Treppenhaus ja gefließt ist,sind somit auch die Fließen eiskalt.

Vom Keller die Zugluft und Kälte,nun auch vom Eingangsbereich die Kälte die bis zur 1 Etage sehr zu spüren ist.

1.Etage:

Der Eingangsbereich ist wieder gesamt mit einer Glastüre (kein Thermoglas) und einem gesamten Glasrahmen.Zusätzlich schließt diese Türe nicht mal Zugluftdicht und hat Lücken um den gesamten Türbereich von fast 0,5 cm.Dies hat natürlich zur Folge,das auch hier die kalte Luft vom Keller und Eingangsbereich die Glastüre eiskalt werden läßt und jegliches Heizen sinnlos wird.
Im Schlafzimmer ist nach hinten raus eine Bakontüre ( ! ) mit sehr dünnen Glas,welches somit auch immer eiskalt ist.Ebenfalls besteht auch hier keine Möglichkeit den Raum warm zu bekommen.

Da in der 1 Etage auch der Flur viele Fenster hat-eine Art Loga,ist es auch hier wie im Keller und im Haustürbereich sehr sehr kalt und wir haben kalte Zugluft.

2.Etage:

Das Treppenhaus nach oben ist zwar eine Holztreppe,doch zwischen den Treppenstufen sind die Treppen offen,somit:
Die kalte Luft die schon vom Keller,dem Haustürenbereich und der 1. Etage kommt,machen die 3 Kinderzimmer sehr früh schon kalt.Wir müssen oben sehr früh die Nachtspeicheröfen anmachen,da die Räume dort sehr kalt sind.Und selbst das Heizen oben mit Nachtspeicheröfen bewirkt fast nur,das wir das kalte Treppenhaus unnütze heizen.Die Kinder können Ihre Türen nicht mal 2 Minuten offen lassen,schon sind die Räume kalt.


Egal wie wir heizen,wir heizen jährlich nur sinnlos das kalte Treppenhaus.
Wir können mit Nachtspeicheröfen oder Holz oder sogar beidem keine passable Wärme in die Wohnräume bringen.Die Wärme verliert sich nur im Treppenhaus und wir frieren.


Ich weiß nicht ob ich es so gut beschrieben habe und Ihr unsere Problematik versteht?

Haben den Vermietern einen höflichen Brief geschrieben und um eine passable Lösungsmöglichkeit gebeten.
Sie kamen dann auch,doch das Endergebniss ist:

Es ist nicht kalt-das ist normal-und da macht man nichts.
Doch,wir bekommen eine Styroporplatte an das Flügelfenster im Kellerbereich.

Fakt ist:
Wenn man zu uns ins Haus kommt,ist es genauso kalt wie auf der Straße.Wir heizen nur für die Katz,oder zur Freude der ENBW da die Stromrechnung jährlich höher wird.

Was sollen wir nun tun?

1 Kommentar zu „Vermieter ignoriert extreme Probleme”

Berthelstal Experte! 03.11.2009 18:03

Das Haus scheint mir von der Bausubstanz nicht mehr den neuen Anforderungen zu entsprechen. Seit der Heizkostenexplosion in den letzten Jahren wird es immer schwieriger entsprechend zu reagieren. Aus dem Altbau wird kein Neubau, auch wenn Sie den Vermieter noch so sehr bemühen. Suchen Sie sich eine moderne Wohnung, dann haben Sie eine warme Wohnung und selbst, wenn Sie mehr Miete zahlen sollten, sparen Sie an Heizzkosten wieder ein und haben es obendrein noch warm.
Aber schauen Sie sich die Wohnung genau an. Machen Sie sich vor der Besichtigung Notizen auf was man schauen sollte. Nehmen Sie um Gottes Willen nicht eine Unterkunft mit Nachspeicherheizung

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