Wohnen und leben
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Gast Experte! hat diese Frage am 01.01.2005 gestellt
Damit die Wohnung nicht zur Gefahr wird
Vorsicht, Stolperfalle!Haushaltsunfälle können schlimme Folgen haben. Gerade Senioren sind besonders gefährdet: Für sie enden Unfälle in den eigenen vier Wänden häufig tödlich. Was kann man tun, um seine Wohnung für das Alter sicherer zu machen?

Das Problem beginnt häufig schon vor der Tür
Treppen zur Wohnung hier droht Sturzgefahr und sollten Sie mal schlechter zu Fuß sein, kommen Sie nicht mehr vor die Tür. Deshalb sollten sie bei einem Umzug in Ihre Seniorenwohnung unbedingt darauf achten, dass möglichst keine Treppen zwischen Straße und Wohnung sind. Lässt sich Treppensteigen zur oder in der Wohnung nicht vermeiden, hier unsere Tipps:


Unbedingt auf beiden Seiten der Treppen ein Geländer oder Griffe montieren.

Wohnen Sie im dritten Stock ohne Aufzug, stellen Sie sich ein Höckerchen auf die Zwischenpodeste zum Verschnaufen.

Lassen Sie eventuell prüfen, ob die Treppe mit Hilfe einer Rampe auch per Rollstuhl oder Gehwagen zu überwinden ist.

Typische Stolperfallen: Teppiche
Viele ältere Menschen lieben es ihre, Böden mit Läufern und Teppichen zu schonen. Teppiche sind aber die Stolperfalle schlechthin. Ein Sturz kann schlimme Folgen haben, deshalb unser Tipp:


Verzichten Sie auf Teppichläufer, Fußmatten und große Teppiche.

Wollen Sie sich von ihrem großen Wohnzimmerteppich nicht trennen, fixieren Sie ihn mit Hilfe von einem Klettverschluss. Einfach einen selbstklebenden Klettverschluss im Kurzwarenladen kaufen, auf die Teppichecken und unteren Boden kleben, andrücken, so ist die Stolperfalle gebannt.

Sicherheitsrisiko in der Küche: Hängeschränke
In den meisten Küchen sind die Hängeschränke so hoch angebracht, dass die oberen Fächer kaum oder nur durch Kletteraktionen zu erreichen sind. Klettern geht selten gut. Deshalb unser Tipp:


Lassen Sie die obersten Fächer im Hängeschrank leer, suchen Sie sich für diese Sachen einen anderen niedrigeren Standort oder trennen sich von unnötigen Sachen. Sind die Hohen Bretter leer, kommen Sie nicht in Versuchung, auf einen Stuhl zu steigen.

Wenn Sie neu in eine Küche ziehen, lassen Sie die Hängeschränke von Anfang an niedriger montieren.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Küche breit genug ist, dass Sie im Fall der Fälle auch mit einem Rollstuhl hinein kommen und dann noch Bewegungsfreiheit haben.

Das Badezimmer: der unterschätzte Unfallort
Immer wieder hört und liest man von Menschen, die im Bad ausgerutscht und schwer gestürzt sind. Dieses Risiko lässt sich minimieren:


Die Duschmatte ist ein MUSS für Badewannen und Duschen.

Haltegriffe an den richtigen Stellen: Überprüfen Sie, wie Sie in die Wanne steigen, wo würden Sie sich am liebsten festhalten? Dorthin gehört ein Griff.

Wannen sind fürs Alter nicht wirklich geeignet, besser sind bodengleiche Duschen, da können Sie dann auch einen Stuhl hineinstellen.

Bei einem Umzug sollten sie gleich darauf achten, ein Bad mit Dusche und niedrigem Eintritt zu haben. In eine Wanne kommen Sie spätestens mit einem Hüftleiden nicht mehr rein.
  • Badezimmerschloss: Tauschen Sie Ihr Schlüssellochschloss gegen eines aus, das man im Notfall von außen öffnen kann. Bei einer Unfallsituation im abgeschlossenen Bad spart das den zeitaufwendigen Schlüsseldienst.
Stichwörter: flächenverordnung

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