Wohnen und leben
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Gast Experte! hat diese Frage am 01.01.2005 gestellt
Hallo,

ich hab einige komplizierte Fragen zu meiner Betriebskostenabrechnung, hoffentlich kann mir einer von Euch helfen:

Sachverhalt:

Wegen einer Modernisierung der Heizungsanlage und diverser anderer Geschichten zog ich am 13. Januar 2004 aus meiner Wohnung aus. Die Heizungsanlage selbst wurde im Dezember 2003 eingebaut. Vorher gab es nur Kohleöfen. Die Ableseeinrichtungen für die Heizung wurden in meiner Wohnung allerdings erst am 14.05.2004, lange nach meinem Umzug eingebaut.

Und jetzt kommts! Die Wohnung stand bis Februar 2005 leer. Die Wohnungsverwaltung rechnet aber trotzdem den Verbrauch vom 14.05.2004 bis 31.12.2004 auf meine 13 Tage runter und kommt so auf einen Betrag ca. 60 Euro. Wie auch immer der Verbrauch zustande kommt! Meine Vermutung: Da die Modernisierung bis Ende 2004 / Anfang 2005 lief, war meine Wohnung eine Bauarbeiterunterkunft und wurde mit voll aufgedrehten Heizkörpern mollig warm gehalten.

Darf die WobaGesellschaft Leerstandsverbräuche als Grundlage einer Schätzung benutzen? Und ist das eine Schätzung, die mich zur Kürzung von 15% berechtigt? Und muß das Ganze nicht sowieso erst einmal eine ganze Heizperiode laufen?

Vielen Dank im voraus

Andreas

3 Kommentare zu „Schätzung Nebenkosten aufgrund Leerstandsverbrauch”

Susanne Experte!

Ist das wirklich Dein Ernst, dass Du für 60.- hier einen Aufstand machen willst. Dezemer/Januar sind Wintermonate, Du hast in dieser Zeit geheizt.

Eierbroetchen

Hallo Susanne,

es ging mir nicht darum, ob die Höhe gerechtfertigt ist, sondern die Berechnung selbst.

Erstens sind für mich 60 Euro sehr viel Geld. Zweitens habe ich mit diesem Vermieter seit dem Einzug im Jahr 2003 nur Probleme gehabt. Kurz nach Einzug erfolgte eine über einjährige Modernisierung ab Oktober 2003 bis Oktober 2004. Über Weihnachten wurden einfach mal die Öfen entfernt und durch Heizkörper ersetzt. Ich konnte nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Wasserversorgung dort nicht wohnen. Im Januar konnte ich zwar wieder rein, aber ich wollte da nicht mehr leben. Ich einigte mich mit dem Vermieter auf den Auszug im Januar gegen eine Umzugskostenbeihilfe, die ich dann noch einklagen durfte. Und jetzt verlangt der auch noch Geld für 13 Tage im Januar. Insgesamt 120 Euro, wobei ich nur mit den Heizkosten ein Problem hab.

Also bitte helft mir.

Andreas

Susanne Experte!

Hallo Andreas,

da hast Du Dich aber etwas zu lange veräppeln lassen. Ein Heizungseinbau im Winter....
Nun denn: Geh mal hier in der Rubrik unter Gesetze und suche die Heizkostenverordnung, die kannst Du ausdrucken und Deinem Antwortschreiben beilegen. Deinem Vermieter schreibst Du, dass Du nicht mit einem Schätzwert einverstanden bist, da lt. Heizkostenverordnung nach Verbrauch abgerechnet werden muss-für die nicht zeitnahe Installation der Erfassungsgeräte bist Du auch nicht verantwortlich.
Wenn Du schon mal geklagt hast, kannst Du damit gleich nochmal drohen: sollte er nicht von seiner Forderung Abstand nehmen, würdest Du noch Schadenersatz und Mietminderung für den Zeitraum der Bauarbeiten sowie für den Zeitraum ohne Wasserversorgung einklagen.

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