Wohnen und leben
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Gast Experte! hat diese Frage am 01.01.2005 gestellt
Hallöchen zusammen,
auf Grund der massiven Bedrohungen in letzter Zeit, bitte ich mir mein anonymes Schreiben zu verzeihen, aber ich habe Familie...

Unsere Geschichte

Vor 12 Jahren waren Wohnungen in München sehr teuer, unser Baby gerade geboren und so kam es, dass wir eine 3-Zimmer Wohnung Altbau mit Beuler für 1530.- Mark akzeptierten.
Der Mietvertrag wurde sofort unterschrieben, auch wenn die offensichtlich alkoholkranke Dame zu diesem Zeitpunkt etwas "heiter" wirkte...

Hauptsache wir hatten eine Wohnung.
Als wir am nächsten Tage bemerkten, dass wir direkt neben einem Bordell wohnen, wurden wir beschwichtigt - "da bekommt man gar nichts mit"

Dem war auch so, 9 Jahre lang nicht die geringsten Probleme...
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So weit der angenehme Teil:
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Nach einem Besitzerwechsel des Bordells ist nun seit 3 Jahren bis 5 Uhr morgens Musik, Gestöhne, Gelächter etc zu hören, teilweise bei geschlossenem Fenster

Durch angrenzende Werkstätten gibt es nur noch flexen, schleifen, hämmern, be- und entladen, teilweise bis nach 20:00 Uhr, auch Samstags

Teppiche wurden nie gewechselt, bis heute nicht, obwohl wir das Badezimmer auf eigene Kosten komplett sanieren liessen

Die Wartung und den Ersatz der Beuler musten wir bisher IMMER selbst bezahlen

Im Mietvertrag wurden 10% mehr Quadratmeter angegeben als vorhanden sind, d.h. Heizkosten und Nebenkosten wurden 12 jahre lang falsch berechnet (wie bei allen Mietern)

Unsere Vermieterin legt Ihre eigenen Heizkosten auf Ihre Mietparteien um, sie hat nicht mahl Zähler in Ihren Räumen

Fenster und Türen wackeln in der Verankerung, Durchzug ist erheblich

Für 13 Mietparteien und einen Bordellbetrieb gibt es nur noch 2 Mülltonnen

Von unseren Garagen die ca 10 Meter vom Wohnzimmer entfernt sind, sind ca 30 % gewerblich vermietet, an Entrümpelungsfirmen, Reifenhändler, Einen haben wir sogar, der zertrümmert fast täglich, ausgediente Waschbecken und WC-Schüsseln mit einem Vorschlaghammer.

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Ich könnte die Liste noch ewig vortsetzen, unsere Heizkosten sind z.B. von 03 auf 04 um 350% gestiegen, da die Anlage defekt wurde und seit 2 Jahren nicht repariert wird...

Die Spanner und Alkoholleichen die in unseren Treppenhäusern und Höfen uriniren und sich befriedigen wurden noch nicht einmal erwähnt...

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Beschwerden ? Mietkürzungen ?
Hatte nur zur folge, dass wir nun mittlerweile täglich beschimpft und bedroht werden... sogar mit dem Leben unserer Tochter !!!
Vorgestern hatten wir erneut einen anonymen Anruf:
Besser passen auf - Dein Tochter mussen Schule - Besser gehen weg...

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Stellt euch vor, wir wohnen nicht in Frankfurt, nein - wir leben im Herzen Münchens...

Aber wir haben nun endlich eine neue Wohnung gefunden.
fast doppelt so groß, Erstbezug, 9,75 Euro/qm warm - (bisher 14,30) und wir können uns sogar darauf verlassen, daß die Vermieterfirma ihre Büros nicht auf unsere Kosten heizt.

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Aber die alte Wohnung ?
die Vermieterin besteht auf eine Malerfirma, die SIE stellt - dann macht es Ihr Sohn - alles ander wird nicht akzeptiert
Nur um eines der Beispiele zu nennen
Disskussionen sind übrigens zwecklos, da Sie in zusammenhangslosem Geschrei unter ca 2 Promille zu Stande kommen müssen <!-- s :-) --><!-- s :-) -->

Was ist mit unserer Nebenkostenabrechnung ? - die gab es noch nie !!!
Was mit dem Heizkostenbetrung ?
Kann man da Rückwirkend noch was machen ?

Wie sieht es mit euch Anwälten aus ?
Ist da einer dabei, der einer Jungen Familie helfen kann ?
Sollte ein Anwalt Lust haben, das ganze publik zu machen, stehe ich mit feurigem Herzen und ohne finanzielle Ansprüche zu Verfügung...


ICH WILL NUR RAUS HIER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Stichwörter: bitte + hilfe + horrorgeschichte

1 Kommentar zu „Mal eine Horrorgeschichte - Bitte um Hilfe...”

volker* Experte!

Hallo Münchner,

mein Beileid zu deiner Geduld. Auch wenn in München die Preise hoch sind, solltest du nicht hier im Forum nach einem Anwalt suchen.

Die sind hier vermutlich nicht zu finden.

Wenn die Wohnfläche tatsächlich über 10 % von der im Mietvertrag vereinbarten abweicht, hat jeder Anwalt leichtes Spiel und kann mit Erfolg klagen. Dann zahlt die Vermieterin die Kosten und du erhältst für mehrere Jahre entsprechend dem Prozentsatz der Abweichung die anteilige Miete und Nebenkosten zurück.

Die fehlenden Betriebskostenabrechnungen solltest du anmahnen und nach Ablauf der Frist einklagen. Bei Guthaben erhältst du dieses zurück. Nachforderungen können für Zeiten zwischen 2001 und 2003 nicht mehr gestellt werden.

Viele Grüße
Volker

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