Wohnen und leben
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neckartor1 hat diese Frage am 20.05.2019 gestellt
Im Januar 2019 ist eine alleinstehende Frau eingezogen, Sie stampft vor allem tagsüber über den Fußboden, schiebt die Möbel hin und her, lässt spontan Gegenstände auf den Boden fallen.In meiner Wohnung darunter, in der ich seit fast 18 Jahren wohne, hatte ich bis dato diese Probleme nicht.
Am Freitag holt sich die Frau offenbar ihr Enkelkind, vielleicht 3 Jahre, für das gesamte Wochenende, dann kommt noch ständiges Hin- und Herrennen und Scharren an der Heizung hinzu und das meist schon ab 06:00 Uhr. An Ausschlafen ist nicht zu denken
Das Haus ist ein Altbau von 1947 mit Dielenfußboden. Beim Vermieter sind bereits 4 Anzeigen wegen dieses rücksichtslosen Verhaltens eingegangen.
2 Briefe sind meinerseits an die Frau gegangen.
Was kann ich tun ? Kann ich die Miete kürzen, oder muss ich mit dem Zustand leben ?

1 Kommentar zu „Lärmbelästigung durch Nachbarin”

Kasimo aktiver Benutzer 21.05.2019 10:21

In einem Mehrfamilienhaus ist es normal, dass es diverse Geräusche des Alltags gibt, und dazu gehört auch das Schreien oder Spielen von Kindern. Bis zu einem gewissen Maß muss man das hinnehmen. Aber der Zustand, so wie Sie ihn beschreiben, geht ohne Zweifel ober dieses Maß hinaus. Scharren an der Heizung hat nichts mit Spielen zu tun, schon gar nicht so früh morgens.

Da es eine Einschränkung der Qualität Ihrer Wohnung darstellt ist eine Mietminderung möglich. Die Höhe sollten Sie jedoch mit einem Anwalt absprechen, da dies eine individuelle Betrachtung der Umstände erfordert. Weiterhin würde ich mit den Beteiligten erneut das Gespräch suchen, insbesondere mit dem Vermieter um zu erfahren, was er beabsichtigt zu tun. Unter Umständen kann er die Nachbarin auch kündigen wegen Störung des Hausfriedens.

Außerdem könnte man in Betracht ziehen, gegen die Nachbarin direkt vorzugehen, indem man wegen dieser Besitzstörung eine Unterlassungserklärung erwirkt.

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