Wohnen und leben
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Gast Experte! hat diese Frage am 01.01.2005 gestellt
Häufig finden sich aber im Mietvertrag Klauseln, nach denen der Mieter die Kosten für kleinere Instandhaltungen oder Bagatellreparaturen trägt. Nicht alle solcher Klauseln sind gültig. Das Gesetz über die allgemeinen Geschäftsbedingungen stellt Zumutbarkeitsregeln auf. Denen zufolge entfallen Mietvertragsklauseln ersatzlos, wenn sie den Mieter unangemessen benachteiligen. Die Höhe der einzelnen Bagatellreparaturen darf 50 bzw. 75 Euro nicht übersteigen und im Mietvertrag muss eine Höchstgrenze, ca. 150 – 200 Euro, für den Fall, dass sich die Bagatellreparaturen häufen, genannt werden. Ohne derartige Begrenzung ist die Klausel unwirksam! <br />
Bagatellreparaturen dürfen zudem nur Teile betreffen, die dem direkten Zugriff des Mieter ausgesetzt sind. Wer in der Vergangenheit zur Kasse gebeten wurde, sollte überprüfen lassen, ob nicht das eine oder andere zurückzufordern ist.<br />
Quelle:Berliner-Mieterbund
Stichwörter: bagatellschäden

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