Wohnen und leben
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Gast Experte! hat diese Frage am 01.01.2005 gestellt
Hallo,

bin absolut verzweifelt und merke auch, dass mir mein 'Mietproblem' mittlerweile ganz gut an die Substanz geht.

Wohne in einem 5-Familien-Haus Wand an Wand mit einem Nachbarn.
Bin alleinerziehend und teile meine Wohnung mit meiner Tochter. Mein Zimmer ist auch gleichzeitig mein Schlafzimmer. Die Wand zur Nachbarwohnung ist 4 cm dick, wurde auf meinen Wunsch und mein Drängen hin schon schallisoliert, doch leider erfolglos. Ich bekomme vom Nachbar alles mit, was es an menschlichen Geräuschen gibt ;-( Mein Vermieter erklärte mir seinerzeit nach der Isolierung: das würde nichts bringen, man hätte ihm gesagt, es läge am Parkettboden, der durchgehend gelegt ist.

Denn: meine und die Wohnung meines Nachbarn waren früher mal eine Wohnung und man hat mit dieser 4 cm dicken Wand eben zwei Wohnungen daraus gemacht.

Mein Vermieter hat auf meine Reklamation erklärt, er müsse das Parkett aufsägen (in beiden Wohnungen!), was natürlich nicht ginge, da die Kosten viel zu hoch seien.

Nur: ich krieg das nicht mehr auf die Reihe. Mein Nachbar hat auch ein ziemlich lautes Organ, so dass ich selbst seine Telefonate wortwörtlich verstehe.
Und: er telefoniert abends ab 11, wenn ich schlafen möchte.

Wer kann mir einen Tipp geben??? Oder wer hat ähnliches erlebt und Erfahrungen gesammelt???

Mari
Stichwörter: hellhörigkeit

1 Kommentar zu „Hellhörigkeit”

Mel

Hi Mari,
hat dir lang keiner geantwortet, aber ich hab die Seite eben erst entdeckt... weil ich auch auf der Suche nach einer Lösung bin. Laut deinem Text könnte man meinen, du wohnst neben den gleichen Nachbarn wie ich... auch ich höre jedes Wort abends... die haben vor allem ihr PC- und Telefonier-Zimmer neben meins gepackt (kann man ja auch keinem verbieten...) und ich weiß, woher ihr Rechner ist, daß ihr Druckerkabel durchgeschmort ist und so weiter.......
Ich hab das Gespräch noch vor mir, erstmal mit den Nachbarn... ich bin da auch ein wenig unsicher, einerseits reden die schon oft relativ laut (besonders am Telefon, und auch das machen die zwischen 22h und etwa 1h regelmäßig, und ich glaub die haben das Prinzip noch nicht begriffen, daß man normal durch den Hörer sprechen kann und nicht über 7Berge zu 7tauben Zwergen brüllen muß...), andererseits sind definitiv die Wände zu dünn. Auch dies war nach Informationen mal eine Wohnung, in die dann nur mal eben ein wenig Pappe als Trennwand gemacht wurde. Es kann ja nicht sein, daß ich selbst "normale" Unterhaltungen nahezu wortwörtlich mitbekomme und den Mund verbieten kann man ihnen ja auch nicht. Wir sollten in Kontakt bleiben, ich wohnen nämlich tatsächlich "nebenan" in FFM :-) Ich bin neben dem Gesprächs-Vorhaben auch noch auf der Suche, die Sache dauerhaft zu normalisieren, ein Gespräch mit dem Vermieter..., aber genau da will ich vorbereitet sein, wenn man merkt, ihn interessiert das Problem nicht, in Sachen eingeschränkte Wohnqualität und so... und im allergrößten Notfall sogar Mietminderung, aber wie gesagt, is alles ein wenig schwierig in Sachen "was muß man dulden" und wo ist die Grenze. Also bei mir persönlich ist sie dort, wo ich dauerhaft , etwa 80% des Monats bis etwa 1 oder auch bis 3h nachts am schlafen gehindert werde und auch wieder aufgeweckt werde........ so, ich hoffe, du schaust mal wieder hier rein und meldest dich ....
auf eine "erneute" gute Nacht von der Leidensgenossin nebenan!

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