Wohnen und leben
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Gast Experte! hat diese Frage am 01.01.2005 gestellt
Hallo,
wir bewohnen über neun Jahre ein Haus.Der Vermieter versicherte uns das wir auf ewig dort wohnen könnten und niemals verkaufen würde.Im Mietvertrag hat er zu seiner Sicherheit 10 Jahre befristet und wir haben das Vorkaufsrecht schriftlich für dieses Objekt.Wir haben also dann erst einmal kräftig investiert.Eine Einbauküche für 30.000 DM..die Aussenanlage,welche sich in einem sehr verwilderten Zustand befanden,anlegen lassen und wir haben Papageienvolieren gebaut ,weil wir Züchter sind.
Im Sommer kam der Vermieter mit seinem "Freund" und wollte diesem das Haus zeigen und wir stimmten zu.Vier Wochen später hat er uns mündlich gekündigt,weil im Mai 2006 ja der Vertrag auslaufen würde und er verkaufen will.Er hat dann das Objekt von verschiedenen Maklern und Kunden besichtigen lassen für den Preis von 300.000,- Euro.Für uns,da wir das Vorkaufsrecht haben,hat er den "Freundschaftspreis" von 280.000,- verlangt.Das Objekt ist nun aber höchstens 180.000,-(eher 150.000,-)wert ,laut Gutachten.Ich werde dauernd von anderen Maklern belästigt,die dann auch wenn sie das Objekt besichtigt haben erstaunt nie mehr wiederkommen.Jetzt hat er uns statt der Kündigung eine Vereinbarung geschickt,welche beinhaltet das er in gegenseitigem Einvernehmen das Mietverhältnis löst ,die Küche stehen bleibt und dafür einige Schönheitsrep. nicht gemacht werden brauchen.Wir haben nat. nicht unterschrieben sondern verlangen eine Kündigung,was er gar nicht verstehen kann.Mir kommt auch der Verdacht das er überhaupt nicht verkaufen will sondern uns nur entsorgen möchte.Wir werden tolle Weihnachten haben.Bitte helft uns.
Stichwörter: vorkaufsrecht

3 Kommentare zu „Vorkaufsrecht”

Susanne Experte!

Ihr solltet dringend zu einem Rechtsanwalt gehen, so ein komplexes Problem hat in einem Laienforum nichts zu suchen!!!

Endu Profi

Ich würde euch auch dringend raten dass ihr dass über einen Anwalt regelt, da steckt doch viel zu viel Kohle drin. Am besten wendet ihr auch an einen Mieterbund in euerer Nähe.

tooltime

Das mit dem Vorkaufsrecht ist eine nette Sache.
Wenn Ihr wirklich Interesse an dem Objekt habt, ist es meines Wissens so:
Der Eigentümer findet einen Käufer der den Betrag X bereit ist für das Objekt zu zahlen. Erst wenn Sie auf Ihr Vorkaufsrecht verzichten und nicht bereit sind den gleichen Betrag wie der Interessent zu zahlen, kann das Objekt verkauft werden. Darauf achtet spätestens der Notar.
Der einzige Hacken an der Sache ist, wenn der Eigentümer einen Käufer präsentiert, der "angeblich" bereit ist die 300.000 € zu zahlen. Dann würde ich es darauf ankommen lassen, ob der Verkauf zustande kommt.

Gruß
tooltime

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