Wärmedämmung und Mieterhöhung
Bob_1905 hat diese Frage am 14.04.2010 gestellt
Hallo.
Ich nehme Bezug auf das Thema "Wärmedämmung an der Haus-Außenfassade" hier:
http://www.wohnung.net/mietrecht/topic%2C421%2C-waermedaemmung-an-der-haus-aussenfassade.html
Hierzu eine Frage:
Ist eine Mieterhöhung gerechtfertigt, wenn der Vermieter ohnehin die Heizkosten pauschal abrechnet und letztlich er allein den Nutzen der Heizkostenersparnis durch eine neue Wärmedämmung hat?
Die ganze Geschichte: Mein Vermieter baut sein Haus um (4-Parteien-Haus). "Umbau" heißt in diesem Fall: Das Haus bekommt eine komplette Wärmedämmung und bei meiner Wohnung wird eine neue Haustür eingebaut. zur Zeit ist meine Haustür eine abschließbare Terassentür mit großer Scheibe -> also mit schlechter Wärmedämmung.
Der Vermieter wohnt selber auch in diesem Mehrparteienhaus und hatte letztens bemerkt, dass er nach dem Umbau die Miete erhöhen will, da ich ja eine komplett neue Hausür bekomme und durch den Umbau haben "wir alle" ja Vorteile.
Wie oben erwähnt zahle ich pauschale Heizkosten unabhängig vom Verbrauch. Nach dem Umbau hat also nur der Vermieter etwas von der neuen Wärmedämmung und die dadurch eingeparten Heizkosten.
In dem Fall kann man doch nicht von "Vorteil" für mich reden, oder? Könnte ich verstehen, wenn ich dann etwas von der Heizkostenersparnis finanziell merke. Ist das so rechtens, wenn der Vermieter die Mieterhöhung dann tatsächlich wahr macht?