hat diese Frage am gestellt
capo
Mich interessiert nur: Wurde das Übergabeprotokoll von beiden unterschrieben? Ich nehme mal an: Ja.
Das würde bedeuten, dass beide Seiten keine Ansprüche aus dem Mietverhältnis mehr haben (Die im Übergabeprotokoll nicht drinstehen). Der Vermieter hat die Kaution auszuzahlen.
(Dafür gibt es normalerweise eine Frist von 6 Monaten)
Die Tatsache, dass du den verstecken Schaden übernehmen willst, ist dein Entgegenkommen. Das hättest Du nicht müssen.
Ich rate Dir: Geh zum Mieterbund. Sonst zahlt der Vermieter die Kaution wohl nie aus.
Das alles hat mit der Versicherung wenig zu tun, da der Vermieter keine Forderungen mehr hat. Wenn die Versicherung zahlt, kann er sich freuen.
Capo
alex29
Hallo capo,
Danke für die rasche Antwort. Ja, das Protokoll wurde von beiden unterschrieben. Dort standen noch einige kleinere Arbeiten drin, die ausgeführt werden sollten. Wurde alles erledigt und ich habe die Punkte eigenständig abgehakt, habe aber keine nochmal extra-Unterschrift des VM. Das wird aber nicht tragisch sein, die Nachmieter sind schließlich Zeugen und können bestätigen, dass diese Arbeiten erledigt wurden!
Eine Nachfrage habe ich aber noch: Die "Löcher" im Laminat: (um das mal ins Licht zu rücken: es handelt sich um 4 kleine Vertiefungen mit einem Durchmesser von 0,5 cm, kaum sichtbar und eine Abriebstelle mit einem Durchmesser von 2 cm und das auf gesamt 40 qm!!!; man siehts also nur, wenn man drauf aufmerksam gemacht wird!) Die stehen zwar nicht im Protokoll, aber verpflichtet nicht auch das nachträgliche, mündliche Zugeben der Schäden durch Mich/Uns zur Schadensbehebung und ist das dann nicht verbunden mit der Verpflichtung zur Reparatur?
Ich meine, so klein und winzig der Schaden auch ist, der VM hat einen Kostenvoranschlag einer Firma zur Erneuerung des gesamten Bodens (dazu sag ich nix, kann sich jeder selbst seinen Teil denken...) von über 900 Euro! Und es kann ja auch nicht sein, dass jemand einen Schaden verursacht und dann gleich die Kaution haben will. Sowas ist doch rechtlich durch die Kaution erst mal zu decken oder nicht - Protokoll hin oder her. Gilt hier nicht das Zugeben des Verschulden durch Mich/uns und folgt daraus nicht, dass wir für diesen Schaden auch Aufkommen müssen, und sei es eben durch die Kaution, die doch für sowas auch gedacht ist?! Dadurch, dass ich das durch die Vrsicherung machen lassen will, wollten wir nur schneller (HAHA) an unsere Kaution wieder kommen.
Jetzt reagiert der VM scheinbar nicht auf die Schreiben der Versicherung und zögert hinaus, was ich unverschämt finde. Aber ist er dann nicht doch berechtigt, die Kaution solange einzubehalten, bis er wirklich weiß, was er von der Versicherung bekommt??
Bin mal gespannt, was du dazu meinst,
Gruß,
alex29
capo
Das Protokoll soll 'überraschende' Nachforderungen von Mieter und Vermieter unterbinden, sonst hätte das Protokoll keinen Sinn.
Dein Schuldeingeständnis hat zur Folge, dass der Schaden beglichen werden muss. Wie-, das ist unerheblich. Da der Vermieter aber selbst die Abwicklung der Wohnungsübergabe verzögert, kannst Du die Kaution fordern. So sehe ich das. Offensichtlich ist der Vermieter ja nicht an der Schadensbehebung interessiert, sonst würde er sich um sein Geld kümmern bzw der Versicherung die Angaben machen.
Der Vermieter versucht eher, die Kaution gar nicht zahlen zu müssen. Mit der Versicherung hat er nicht gerechnet. Frage den Vermieter doch mal nach dem Kontostand der Kaution. (Zinsen und Erträge sind dir <!-- s
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Ich denke nicht, dass er das beantworten kann. Wahrscheinlich weiss er auch nicht, wo er es angelegt hat <!-- s
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Wenn er noch lange die Sache hinaus zögert, ist die Kaution eine Sache für die Gerichte...
Forderungen des Mieters -> 6 Monate!!!
Gruß,
Capo
alex29
Hallo,
diese Kautionsgeschichte hat nun ein Ende. Nach nun gut 13 Monaten haben wir unsere Kaution wieder.
Die Schreiben eines Anwalts und die Drohung eines Mahnbescheids seitens des Anwalts haben Wunder bewirkt.
Einziger Wehrmutstropfen: Wir haben nicht die komplette Kaution erhalten, sondern Kaution abzüglich der Betriebskosten von 2003 und 2004. Waren dann rund 60 Euro weniger.
Das Witzige daran: Ich dachte immer die Betriebskosten können nur bis spätestens 12 Monate nach Abrechnungszeitraum eingefordert werden. Die Abrechung von 2003 sei also nichtig. Habe daher unseren VM nochmal angerufen deswegen. Denkste! Er hat auf die 2003er Abrechung ein Datum von Mitte Juni 2004 draufgeschrieben, damit wäre das absolut in Ordnung. Nur dass ich die Abrechnungen erst jetzt bekomme.
--> Soviel zu der Klausel spätestens 12 Monate nach Abrechnungszeitraum!! Da schreibt der einfach ein datum rein, damit es noch passt und man muss die Kosten doch tragen. Ih zahl sie ja "gern" in dem Sinne dass ich die auch verbraucht/verursacht habe. Aber ich bin mir sicher, dass der VM-Kerl, die Abrechungen vor 14 Tagen gemacht hat und für die 2003er rechnung nur ein passendes Datum draufgetippt hat.
Fazit: Tolle Klausel, diese "spätestens 12 Monate nach Abrechungszeitraum"!!!
Gruß, alex29; der froh ist, wenigstens einen guten Teil der Kaution wieder zu haben.
capo
Wie du richtig sagst: 12 Monate nach Abrechnungszeitraum.
Die 2003er Abrechnung wäre bis 2004 ab zu rechnen. Es sei denn, der Vermieter kann eine Verzögerung, die er nicht verursacht hat, nachweisen.
Da passiert nix mit dem Datum. Wenn er das natürlich zurückdatiert, wird das etwas für die Gerichte. Aber wegen 60 € muss jeder selber wissen, ob ein Anwalt in Betracht kommt.
alex29
Hallo capo,
ne, ne, ein Gericht werd ich wegen 60 Euro bestimmt nicht anstrengen. So was wäre ja fast grober Unfug!
Von mir aus kann er die behalten und damit glücklich werden oder dran ersticken...
Wenn ich dran denke, dass wir uns immer so Mühe gegeben haben für ein gutes VM-Mieter-Verhältnis, ihn gleich immer über alles informiert haben, selbst Firmen angerufen, wenn was war mit seinem Einverständnis nur, wenn er da war, gabs immer nen Kaffee als nette Geste (leidenschaftlicher Kaffeetrinker war er...), geholfen beim Räumen einer Wohnung im selben Haus für nix, mit als einzige Treppenhaus regelmäßig gereinigt, usw, usf. Die Liste ließe sich beliebigst fortsetzen. Wir waren wirklich - ohne zuviel Eigenlob - gute Mieter. Bei Auszug war die Wohnung blitzeblank. Es war so, wie ich denke, so sollte es sein. Uns war nix scheißegal, wenns um die Wohung ging, haben nie versucht irgendwelche Kosten für die sogenannen "Schönheitsreparaturen" nicht zu zahlen, auch wenns mal über den im Vertrag festgelgten Satz ging. Waren eh immer nur ein paar Euro mehr. Das haben wir lieber einfach gezahlt. Tat uns nicht weh und ersparte immer irgendwelche Verhandlungen etc.
Wenn du dann aber so nen Zirkus erlebst mit der Kaution biste erst mal richtig enttäuscht und verstehst die Welt nicht mehr. Man zeigt dann viel Geduld anfangs und recht lange noch, weil einem die "harte Schiene" (Anwalt,..) gar nicht liegt. Man kennt sowas nicht. Umso beschissener wenns anders tatsächlich nicht läuft. Fazit: Ich bin misstrauischer geworden anderen gegenüber, denn sowas ist immer ein bißchen wie ein Schlag ins Gesicht.
Seis drum, Gruß,
alex29
capo
Schade, das zu hören...
Ehrlich gesagt, deprimiert mich das auch etwas.
Gute Mieter scheinen durch schlechte Vermieter versa*t zu werden.
Klar, ist man nach solchen Sachen mißtrauisch. Das versteh ich.
Umgekehrt läuft es irgendwie auch so.
Gute Vermieter sind nur bis zum ersten Mietnomade gute Vermieter. Danach versuchen sie irgendwie das Geld wieder rein zu holen. Ob es geht oder nicht ist dann egal.
Weil dann beide Seiten meist an den Falschen geraten, wird das wohl immer schlimmer statt besser werden. Dann noch ein wenig Presse, die Mieter als die armen darstellt und im nächsten Kanal ist der Vermieter das Opfer. So werden systematisch beide Seiten aufeinander gehetzt.
Vielleicht sollte man mal endlich einen Wohnungsverein gründen und die Mieter- bzw Vermieterverbände zusammen schmeissen. Wäre eine echte revolution!!
Aber solange jeder vermieten darf, der 20qm zuviel hat, wird man dieses Prob wohl nicht lösen können.
(Aber wir arbeiten dran <!-- s
--><!-- s
-->
Trotzdem noch alles gute und einen guten Vermieter wünsche ich dir Alex29
Gruß
Capo
alex29
Ja da hast du mal gut recht, capo.
Ich sehe das genauso. Und kurz bevor es ans Mieten ging (Studium) hatte ich mir fest vorgenommen, mich ja nicht auf irgendwelche Horrorgeschichten seitens VM einzulassen. Hatte mir fest vorgenommen, dass wenn ich mich ordnentlich verhalte, freundlich bin, auch mal Fünfe grade sein lasse, passiert mir das nie.
Ähnlich sehe ich das auch andersrum: Dass VM manchmal übel mitgespielt wird um jeden Pfennig gefuchst wird und gleich nach großer Hilfe bei kleinen Sachen geschrien wird, Mietnomaden exisiteren, läßt die VM natürlich auch rigoroser werden.
... den Mittelweg finden, das wärs halt. Wenn ich doch merke, dass Mieter oder VM bemüht sind, mal drüber hinwegsehen kann, wenn was nicht so läuft wie es eigentlich sein sollte oder könnte,.. mein Gott; es klappt halt nicht immer alles... so Beispiele wie, dass ein VM ein Baugerüst bauen läßt zum renovieren und gleich alle nach Mietminderung schreien, find ich bekloppt. Was soll er denn machen? Die Bauarbeiter verpflichten sich mit Siemens-Lufthaken an der Wand emporzuhangeln und die Hämmer mit Watte zukleistern, damits keinen Lärm macht? So ist das halt auch mal im Leben, wo gehobelt wird, fallen Späne. Und bevor, wie so oft von Mieterseite gleich losgeschrien wird, Anwälte zitiert werden etc. versucht kaum einer mal einfach nur mit den Leuten (sei es der VM oder der Mieter) zu reden!
Da krieg ich die Krise... und werde beim nächsten Mieten schauen, wie sich der andere verhält, daraus kann man viel lernen. Auch bei uns gabs, wenn ich zurückgucke, Anzeichen für ein solches Verhalten, wie es unser VM schließlich gezeigt hat. Hätten wir damals mal ein bißchen interveniert, wäre es vielleicht anders gekommen...
Und wenns um Peanuts geht (und das sage ich als Student, der wenig hat...) wie bei uns die scheiß 60 Euro, die zu unrecht abgezogen wurden: Scheiß der Hund drauf, soll er glücklich werden mit dem Geld, wenn das für ihn das Glück ist und ihn froh macht, tut er einem eigentlich leid. Was für ein verarmter Geist!
Tja, das Leben ist kein Pornofilm!
So denn,
alex29
Tomraid
Ja ja Capo...da hört man den Streß bei dir raus <!-- s
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Es gibt auch noch nette und gute Vermieter <---- <!-- s
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Also wenn du mal nicht mehr weiter weist, melde dich bei mir ..ich tröste dich dann. <!-- s
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Im Übrigen lebe ich von meinen über 1000 Mietern und habe bis auf wenige ein gutes Verhältnis...aber...leider ist das nicht immer so und auch nicht überall so.
In diesem Sinne...
administrator
Hallo,
diese Kautionsgeschichte hat nun ein Ende. Nach nun gut 13 Monaten haben wir unsere Kaution wieder.
Die Schreiben eines Anwalts und die Drohung eines Mahnbescheids seitens des Anwalts haben Wunder bewirkt.[/b:5d586]
[...]
Sag mal, was hat denn der Anwalt tolles geschrieben, was nicht schon in deinen mahnungen drin stand?
hab auch ne frist gesetzt > siehe beitrag "pamcake" kaution...
warte auch auf ´meine kaution...kein vermieter zu erreichen...
Zum Anwalt wollte ich bisher noch nicht gehen, denke, dass sich die anwaltskosten wohl nicht lohnen> Kaution 736 € plus eben die zinsen...
Was meinst du?
administrator
Hallo,
diese Kautionsgeschichte hat nun ein Ende. Nach nun gut 13 Monaten haben wir unsere Kaution wieder.
Die Schreiben eines Anwalts und die Drohung eines Mahnbescheids seitens des Anwalts haben Wunder bewirkt.[/b:b62b1]
[...]
Sag mal, was hat denn der Anwalt tolles geschrieben, was nicht schon in deinen mahnungen drin stand?
hab auch ne frist gesetzt > siehe beitrag "pamcake" kaution...
warte auch auf ´meine kaution...kein vermieter zu erreichen...
Zum Anwalt wollte ich bisher noch nicht gehen, denke, dass sich die anwaltskosten wohl nicht lohnen> Kaution 736 € plus eben die zinsen...
Was meinst du?
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