gefragt von administrator am 30.11.1999

zu geringe NK-Vorauszahlung, jetzt hohe Nachzahlung

Guten Tag,

ich habe am 28.12.2005 die Nebenkostenabrechnungen von 2001-2004 erhalten. Pro Jahr ergab sich eine sehr hohe Nachzahlung von ca. 1200€.
Mir ist bekannt das ich nur für 2004 bezahlen muss.
Es handelt sich um eine 84m²-Wohnung in Leipzig für die ich monatlich 1,46 €/m² an Nebenkosten zahle. Durch die verspäteten Abrechnung der Jahre 2001-2003, war es mir nicht möglich die monatliche Vorauszahlung an die tatsächlich anfallenden Nebenkosten (2,65€/m²) anzupassen. Infolgedessen ich für 2004 (und auch dann für 2005) eine sehr hohe Nachzahlung zu leisten habe.

Hat der Vermieter trotz seiner Pflichtverletzung (jährliche Abrechnung) Anspruch auf den vollen Nachzahlungsbetrag?

Gibts dazu schon Rechtssprechungen?

Noch was: Wozu gehört die BeKo-Position "Anrufweiterschaltung"?

Vielen Dank im Voraus!

Mfg Hansi
Stichwörter: geringe + hohe + nachzahlung + nkvorauszahlung

Antworten

antwort von fin am
Wenn die Abrechnung für 2004 korrekt ist, müssen Sie das zahlen. Die anderen nicht.
Anrufweiterschaltung als betriebskostenposten ist mir nicht bekannt. Hat wohl eher was mit Telefon zu tun. Und das ist jedermanns Privatangelegenheit.

antwort von Curo2000 am
Anrufweiterschaltung gibt es für das Notrufsystem von Aufzügen und geht unter Aufzugskosten in die BK-Abrechnung ein.

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