Eine Behandlung von Holz gegen Witterung ist meist unablässig, wenn man etwas draußen mit Holz verkleiden möchte.
Diese Anstrichmittel sollten das Holz gegen Witterungseinflüsse, zum Beispiel Regen, Schnee, Feuchtigkeit, Spritzwasser, aber auch gegen Sonne und deren UV- Strahlung schützen. Auch sollte man darauf achten, dass die Anstrichmittel umweltfreundlich und auch biologisch abbaubar sind. Diese Behandlung sollte regelmäßig stattfinden, zum einen, damit keine Schäden entstehen können und zum anderen auch aus optischen Gründen, zum Beispiel an einem Gartenhaus. Auch wenn das Haus ein Holzhaus ist, sollte man die Balken regelmäßig mit Holzschutzlasuren behandeln, weil das Holz sonst verbleicht und schnell alt aussieht.
Tragende Bauteile, zum Beispiel Dachkonstruktionen, Bachbalken, Fachwerkbalken, Dachschalungen und Dachlatten, müssen speziell gegen Insekten und Pilze geschützt werden. Bei frischem Holz, dass eine Feuchtigkeit unter 40 % besitzt, werden mit wasserlöslichem Holzschutzmittel behandelt. Halbtrockene und trockene Hölzer, diese besitzen eine Feuchtigkeit bis maximal 15 %, werden mit öligem Holzschutzmittel gegen Insekten haltbar gemacht.
Bei Altbauten sollte ein Dachdecker den Zustand der Dachkonstruktion bewerten. Eine Behandlung des Holzes ist aber meist nur bei großen Rissen oder bei Insektenbefall notwendig. Dann muss der Dachdecker entscheiden, wie viel Aufwand das ist.
Bei Bauteilen, die sich außen am Haus befinden, wie Sparren, Balkonbrüstungen und Dachüberstände, die mit Holz verkleidet sind, müssen ebenfalls gegen Insekten und Pilze, die Holz zerstören, müssen durch Lasurmittel geschützt werden. Je nachdem, wie stark diese Holzteile dem Wetter ausgesetzt sind, wird eine Nachbehandlung alle 2 bis 5 Jahre fällig. Dies sollte man auch machen, damit sich das Holz nicht verzieht oder sich doch im nachhinein Risse bilden.
Außenverkleidungen werden schon imprägniert verkauft, diese brauchen aber auch nach 5 bis 10 Jahren einen neuen Anstrich mit Holzschutzmittel. Dies ist meist nur aus optischen Gründen notwendig. Dies kann man auch durch einen Lasuranstrich machen.
Auch Fenster, die außen aus Holz sind, sollte man alle 2 bis 5 Jahre neu streichen. Sonst können Risse entstehen, durch die Zugluft nach innen eindringen kann. Vorher, dies muss man bei allen Anstrichen machen, muss man die alte Farbe abtragen. Dies macht man am besten mit Hilfe von Schleifpapier. Dies muss man ganz vorsichtig machen. Danach sollte man das Holz auf Risse oder Beschädigungen untersuchen. Bei Fragen oder Problemen sollte man auf jeden Fall einen Fachmann zu Rate ziehen. Dieser kann mit fachkundiger Hilfe bei Problemen oder Fragen einem zur Seite stehen. Nach dem abschleifen wird das Holz gestrichen, alle Teile des Holzes müssen gestrichen werden. Sowohl die Flächen, die sichtbar sind, als auch die Rückseiten.