Wer gerne verreist und ein wenig Geld auf der hohen Kante hat, spielt schonmal mit dem Gedanken, ein Feriendomizil im Ausland zu erwerben und für sich selbst und für die Vermietung zu nutzen. Teilweise günstigere Steuersätze und erleichterte Erwerbsbedingungen und Bauvorschriften in anderen Ländern machen dies zusätzlich attraktiv.
Mehr als 800 000 Deutsche besitzen derzeit ein Haus oder eine Wohnung im Ausland.
Aber eben jene anderen Bedingungen und Gepflogenheiten, die einen Erwerb einerseits attraktiv machen, können bei mangelnder Information schnell zum Stolperstein werden.
Eine kompetente Unterstützung im jeweiligen Land vor Ort ist hierbei sehr wichtig.
Viele Banken unterstützen Sie hierbei mit Information und Rat. Oft wird auch der „Papierkrieg“ mit den jeweiligen Behörden übernommen und über Zusammenarbeit können Sie von den Beziehungen und Kooperationen profitieren.
Auch in einem Bausparvertrag angespartes Vermögen kann für Auslandsimmobilien genutzt werden.
Wer sich an einige Regeln hält, kann jedoch ein Stück weit sicher gehen, optimal und durchdacht eine Immobilie zu erhalten.
1. Entscheiden Sie nicht in spontaner Ferienlaune über ein Objekt.
2. Prüfen Sie vor dem Unterschrieben alle Angebote sorgfältig.
3. Verkäufer, die Sie unter Druck setzen, sind oft unseriös. Lassen Sie sich nicht drängen!
4. Behandeln Sie penetrante Anpreisungen von Nachbarn, die für einen Verkauf oft Provision erhalten, mit Vorsicht.
5. Haben Sie keine Bedenken, wenn Sie nach einer Art „Probewohnen“ fragen wollen. Hierbei erkennen Sie Nachteile leichter.
6. Prüfen Sie im Vorhinein genau, ob das Objekt lastenfrei ist.