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Der Kauf einer Immobilie

Zum einen sollte man einen festen und ertragreichen Arbeitsplatz besitzen um einen Kredit für eine Immobilie zu erhalten. Auch sollte man über Eigenkapital verfügen, grob sagt man immer dass dieser Betrag um die 20.000 bis 30.000 Euro liegen sollte - hiermit werden meist die Notarkosten und Behördenkosten abgedeckt, auch die ersten Kosten die man in die Immobilie steckt sind dort mit eingerechnet (ggf. doppelte Wohnkosten weil man noch nicht von der Wohnung in die eigene Immobilie ziehen kann).
 

Einfamilienhaus Kauf Flachbau Porton HausBei einer Finanzierung die durch Banken abgesichert wird, ist es heutzutage nur noch zweitrangig ob man über Lebensversicherung oder andere Sicherheiten verfügt, in ersten Linie wird das Eigenkapital gecheckt und der Wiederverkaufswert der Immobilie die man erwerben will - gibt die Bank dann ihr "OK", kann ein Notartermin vereinbart werden und die weiteren Formalitäten werden in die Gänge gebracht, so muss die kreditgebende Bank darüber informiert werden ob das geliehene Geld an eine Person oder an eine Erbengemeinschaft ausgezahlt werden soll (dies wird im Kaufvertrag durch den Notar festgehalten). Wichtig: bei Erbengemeinschaften müssen alle Parteien anwesend sein, sollte dies nicht möglich sein, so müssen einzelne Teile der Erbengemeinschaft bevollmächtigte Personen entsenden. Fehlt auch nur eine Unterschrift der Gemeinschaft so kann der Kaufvertrag angefochten werden. Auch das ist ein ausschlaggebender Punkt weshalb eine Bank einem Kredit zustimmen oder aber ablehnen kann.

Erhält man eine Absage, sollte man aber dennoch versuchen bei einer anderen Bank einen Kredit zu erhalten - nicht jede Bank hat dieselben Kreditbedingungen obwohl sie grob doch übereinstimmen. recht günstige Banken verlangen beispielsweise eine Mindesteinlage von 10 % der Kaufsumme als Eigenkapital, recht teuere Banken verlangen manches mal sogar gar kein Eigenkapital obwohl dies nicht sinnvoll ist. Ein Signal an die Bank, dass man durchaus in der Lage ist auch Geld anzusparen ist sicher von Nutzen.

Ein Hauskauf ist zudem auch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Er bindet für die nächsten Jahre auf einen bestimmten Lebensmittelpunkt, beruflich kann man nicht unbedingt mehr flexibel sein, wer soll dann das Haus bewohnen wenn man auf einmal eine Arbeitsstelle angeboten bekommt die 200 km oder mehr entfernt ist? Meist lässt sich nicht sonderlich schnell das Haus verkaufen, wenn dann nur deutlich unter Preis. Keiner möchte aber Verluste machen, sondern zumindest das bereits investierte zurückerhalten.

Deshalb ist gut und genau zu überlegen ob man tatsächlich zu den Eigenheimbesitzern zählen möchte, die Gründe hierfür sollte man genau abwägen und auch die eigene Zukunft ist in diesem Zusammenhang gut zu durchleuchten.
 

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