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Gast Experte! hat diese Frage gestellt
Ist dieses Forum eigentlich noch aktuell? Ich habe bereis jetzt zum dritten Mal diesen Beitrag gepostet. Zwei Mal ist er bereits verschwunden.

Ich habe ein ähnliches Problem wie Hoser, nur dass es umgekehrt ist. Hier scheint leider unser Vermieter hinter einer netten Fassade ziemlich abgebrüht zu sein. Er besitzt auch mehrere Häuser und ist so etwas wie ein Immobilien-Hai.
Wir sind erst vor zwei Monaten hier eingezogen. Dieses Haus entsprach so alles in allem unseren Vorstellungen. Wir sagten bereits bei den Vorgesprächen, dass wir etwas langfristiges suchen. Wir wollten nächstes Jahr mit der Familiengründung beginnen und ein Hund sollte auch zu uns ziehen. In dem Vorgespräch zum Mietvertrag war von einem Verkauf der Immobilie noch gar nicht die Rede.
Der Mietvertrag wurde uns nach Überweisung der Kaution - misstrauisch ist unser Vermieter auch noch - zugesandt. Auch nach der Unterschrift des einen Exemplars und Rücksendung war noch keine Rede von Verkauf. Wir durften bereits zwei Wochen vorher damit beginnen, uns einzurichten, das Haus stand eh leer.
Hin und wieder tauchte der Immobilienmakler auf, der den Vertragsabschluss vermittelt hatte und erwähnte nun ganz am Rande, wir hätten dieses Haus auch kaufen können. Da lachten wir noch und meinten, nein, das wäre uns im Moment zu teuer - im übrigen zeichneten sich bereits erste leichte Mängel am Objekt ab - wir würden erst in ein bis zwei Jahren an einen Hauskauf denken.
Mitte Oktober fiel es mir wie Schuppen von den Augen, als unser Haus auf allen einschlägigen Immobilienseiten mit einem mal öffentlich zum Verkauf stand. Was sollte das denn? Es wurde in dem Exposee nicht einmal darauf hingewiesen, dass das Objekt noch vermietet ist.
Einen langen Rechtsstreit durch Räumungsklage mit einem neuen Eigentümer wollen wir nicht provozieren, wenn es verkauft wird, dann ist das nun einmal so, der neue Eigentümer kann ja an und für sich gar nichts dafür. Durch die Blume haben wir aber nun mehr und mehr in Erfahrung gebracht - was der Vermieter natürlich leugnen wird - dass er das bereits schon einmal so versucht hat, dass er also gar nicht die Absicht hatte, das Haus langfristig zu vermieten. Uns kommt er jetzt mit so tränenrührigen Geschichten wie, er sei jetzt 75 habe Bandscheibenvorfälle und mag sich nicht mehr um all seine Häuser kümmern müssen. Fakt ist aber, dass das Haus ihn in letzter Zeit wohl viel Geld und Nerven gekostet hat, ein Untermieter in der Souterrain-Wohnung ist auch bereits rausgeklagt worden, da wohnten wir schon hier. Es wurde peinlichst darauf geachtet, das wir ja keinen Kontakt mit diesem Mann haben. Auch unser Nachbar in dem zweiten Teil des Hauses erschien uns eingeschüchtert.
Der Umzug ist damals von der Firma meines Ehemannes bezahlt worden genau wie die Maklerprovision. Im übrigen haben wir hier eine neue Küche eingebracht, die wir ja bei einem Umzug möglicherweise gar nicht mitnehmen können. Das sind summa summarum 8.500,-- €. Einen weiteren Umzug wird uns die Firma nicht bezahlen aber es ist ja nicht unser Verschulden. Ist es nicht möglicherweise so, dass unser Vermieter uns und der Firma gegenüber sogar schadenersatzpflichtig ist? So ein Umzug kann einen nämlich schon in Unkosten stürzen und man rechnet ja nicht damit, in zwei bis drei Monaten eine Wohnung wieder verlassen zu müssen.Gelackmeierte

Beiträge: 2
Registriert: 6. November 2007, 12:01
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Stichwörter: soll + verkauft + immobilie

0 Kommentare zu „Immobilie soll verkauft werden”

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