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Gast Experte! hat diese Frage gestellt
Hallo,

hätte da ein paar Fragen. 1990 bin ich mit meiner Familie in ein Einfamilenhaus zur Miete gezogen, 2001 ging die Ehe meiner Eltern in die Brüche, ich zog damals in einem Alter von 21 Jahren mit meinem Sohn (damals 3 Jahre) aus der elterlichen Wohnung aus, kurz darauf mein Vater.

Seit 2001 wohnen meine Mutter mit meinen beiden Geschwister alleine in diesem EFH. Nun ist es an der Zeit, dass meine Mutter aus beruflichen Gründen eine Wohnung in der Nähe ihrer Arbeitsstätte sucht und in absehbarer Zeit aus dem EFH auszieht.

Nun haben mein Lebensgefährte, mein Sohn und ich großes Interesse an diesem Haus, nur gibt es da einen Haken.

Seit 1990 wurde an diesem Haus so gut wie nichts mehr gemacht. Durch alle Türen und Fenster zieht es wie Hechtsuppe. Die Sanitäranlagen sind auch mehr als reparaturbedürftig (befindet sich alles seit Bau 1960 noch im Originalzustand) eine zentrale Heizungsversorgung gibt es nicht, d.h. in der Küche befindet sich ein im Jahr 2000 angeschaffter Holzofen, ebenso wurde im Wohnzimmer 2000 ein kleiner Holzofen erworben (damals noch durch meinen Vater). In den restlichen Räumen (Bad+Kinderzimmer EG + OG) befinden sich noch immer die damaligen Ölöfen, die aber händisch aufgefüllt werden müssen, d.h. keine zentrale Ölversorgung vorhanden.

Ebenso ist es leider der Fall, dass durch mangelndes Lüften und Rauchen im Haus in den letzten Jahren das Haus ziemlich von Schimmel befallen ist und einem bei Betreten des Hauses ein sehr strenger modriger Geruch entgegenkommt (fiel mir bei sporadischen Besuchen auf).


Bevor ich den Vermieter darauf anspreche, würde ich mich gerne hier informieren, welche Ansprüche/Anfragen wir stellen dürfen.

Da eigentlich das Haus an sich wirklich schön ist, mit großem Garten, ländliche Lage usw., hänge ich eigentlich schon etwas daran. (Auch wenn ich jetzt fast 5 Jahre selbst nicht mehr darin gewohnt habe) Allerdings gehört hier wirklich sehr viel renoviert. Der Vermieter hat vom Zustand des Hauses keinen blassen Schimmer. (Älteres Ehepaar - Abwicklungen macht eigentlich nur noch deren Tochter - die weiß, dass wir Interesse an dem Haus haben, hatten aber noch keine tiefergehenden Gespräche)

Deshalb wollte ich mich mal schlau machen, ob man die Vermieter bitten darf, sich an den Renovierungskosten zu beteiligen? Oder kann man hier, falls wir ihnen vorschlagen würden, dass wir evtl. die Renovierungskosten selbst übernehmen, ein paar Monate "mietfrei" herausschlagen?

Wie ist das rechtlich mit den Renovierungsfristen? In welchem Zeitraum sollten ungefähr Fenster und Türen erneuert werden?

Kann man verlangen/anfragen, ob eine zentrale Heizung installiert wird?

Wie sieht es mit den Renovierungsfristen für Sanitäranlagen (WC, Badewanne, Waschbecken) aus?

Durch mangelndes Heizen ist im oberen Stockwerk eine Wasserleitung im Gäste-WC geplatzt. Das WC stand wohl mehrere Tage unbemerkt unter Wasser. Lt. Angaben meiner Schwester haben sie dies erst bemerkt, als das Wasser von der oberen Decke in das direkt darunter befindliche WC tropfte... (wer müsste in diesem Fall die Kosten übernehmen? meine Mutter oder?)

Alles in allem gesehen, falls es wirklich sein sollte, dass da evtl. ein Mietvertrag zustande kommen würde, käme ziemlich viel Arbeit auf uns zu.

Wäre so ein kleiner Kindheitstraum von mir, wieder in den 4 Wänden zu wohnen, in denen man aufgewachsen ist. Aber immer wieder stellen wir uns die frage, ob das alles rentabel ist....

Fragen über Fragen.

Ich würde mich über Antworten und Anregungen freuen.

Vielen Dank im Voraus


Grüsse
Christian, Simon & Nicole
Stichwörter: renovierungsarbeiten + einzug

0 Kommentare zu „Renovierungsarbeiten vor Einzug”

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