Wohnen und leben
Gast Experte! hat diese Frage am gestellt
Hallo,

ich habe so viel zu erzählen über meine ex-Vermitern und fange mit der Heizkostenabrechnung an.

In der Wohnung war ich vom 1.09.2004 bis 31.01.2006 (Gott sei Dank bin ich umgezogen).
Mietobject war ein 2 Familienhaus, ich habe das OG bewohnt und die andere Familie (nicht der Vermieter) hatte das EG. Die andere Familie ist Zeitgelich mit mir eingezogen und ist vor gestern (28.02.2006) ausgezogen.
Wohnfläche 104 m² je Einheit, das ergibt für das Haus 208 m².

Bei der Heizkostenabrechung ist auf den ersten Blick auffällig, dass der Heizölstand ziemlich glatt sind.

Anfangsbestand 12000 Liter Heizöl, Nachgetankt wurde im Sommer 4007 Liter (Rechnung liegt mir vor) Endbestend im Sept. 9000 Liter.

Also unter dem Strich haben wir (ich und mein Nachbar) 7000 Liter[/b:2725f] Heizölverbraucht. Das macht ca. 35 Liter/m².a, im Vergleich ist der Wert jenseits vom jeder Skala im Heizspiegel.

Das schien mir ein wenig unglaubwürdig weil in unsere Wohnungen war immer Kalt, höchsten hatten wir in Winter 18 Grad bei -10 Grad Aussentemperatur. Somir habe ich den Vermiter aufgefordert die Rechnungen und die Ermittlung der Hiezölverbrauchts offen zu legen.

Diese konnte mir nur die Rechung vom Nachtanken in Sommer vorlegen, andere Unterlagen hätte er nicht. Als ich Zugang zu dem Öltank bekam (Anfang November 2005) habe ich eine Messuhr gesehen bei dem nur 2 Strieche zu sehen waren. Bei 5000, 10000 und 15000. Somit ist mir ein Rätsel wie er die 12000 Liter und die 9000 Liter daraus erkennen könnte. Und vorallem als ich da war hatte die Uhr bei genau hinschauen gerade die 9000 Liter angezeigt, die er mir vor 2 Monaten in der Abrechnung gestellt hat. Der Anfangbestend (12000 Liter konnte er nicht Nachweisen).

Jetzt bin ich ende Januar ausgezogen. Bei der Ablesung vom Wasser und Heizung habe ich darauf bestanden den Heizölstand zu sehen. Der Vermiter hat sich geweigert. Auch als mein nachbar diese Woche ausgezogen ist, hat sich der Vermiter geweigert den Heizölstand zu zeigen.

Es liegt auf der Hand, dass sie Betrügen (und ich habe die anderen Geschichten noch nicht erzählt). Ganz kurz nur, in beide Wohnungen war Schimmel an der (nicht isolierten) Aussenwände (2 Seiten waren Isoliert die anderen 2 nicht), natürlich hat der Vermitter behauptet, dass es unsere Schuld ist (meine und von meinem Nachbarn). Vorwurf falsches Heiz und Lüftungsverhalten (bei 7000 Liter Ölverbrauch???) Das werde ich später in einem anderen Beitrag näher erläutern.

Ich werde seine Antwältin sowieso jetzt schreiben und anmahnen, dass die fehlende Dokumente, die den Anfangsbestand belegen (12000 LIter) mit einer Frist von eine Woche zu zeigen sind und genauso den Zugang zum Messuhr soll erlaubt werden.

Was kann man in so einen Fall tun?
Kann der Vermiter das einfach verweigern?
Kann ich die Heizkostenabrechnung für ungültig erklären?

Vielen Dank in Voraus.
Stichwörter: umzug + heizkostenabrechung

10 Kommentare zu „Heizkostenabrechung + Umzug”

fin Experte!

Ein Vermieter hat in seinem Haus Hausrecht und er kann Ihnen sehr wohl den Zugang verweigern. Diesen Raum haben Sie sicher nicht mitgemietet.
Ein Anfangsbestand an Heizöl ist auch so nicht im Keller nachweisbar. Er ist aber der Endbestand des letzten Abrechnungszeiraum. Daher schauen Sie bitte in Ihre letzte Abrechnung.
Der Restbestand wird immer von dem Anfangsbestand und den Tanküllungsbeständen abgezogen, d.h. die 9000 l werden von dem Gesamtbetrag abgezogen.
Leider beruhen Ihre Einwände auf Unwissenheit.
Die Heizkostenabrechnung können Sie nicht für ungültig erklären <!-- s :roll: --><!-- s :roll: -->

Rano Experte!

&gt;&gt;fehlende Dokumente, die den Anfangsbestand belegen (12000 LIter)

Schau doch einfach mal auf den Endbestand der vorherigen Abrechnung!

Es gab bereits Klagen wegen der ungenauen Erfassung und Abrechnung des Heizölverbrauchs. Die Richter stellten sich - so den Klagen nicht stattgegeben wurde - auf den Standpunkt, dass über die Jahre der Mieter keinen Nachteil erleide.
Es wurden hier also langfristige Mietverhälnisse unterstellt. In diesem Fall kann es ja auch durchaus passieren, daß die Mieterschaft in einem Jahr durch Ablesefehler zB ~500l Öl zuviel bezahlt. Hier werden dann aber im nächsten Jahr ~500l weniger berechnet.

Wichtig ist dem Gericht in diesen Fällen lediglich, daß der Vermieter - über mehrere Jahre gerechnet - nicht mehr abrechnet, als er bezogen hat. DAS wäre dann nämlich Betrug.

Wieso wunderst Du Dich über die 'glatten' Anfangs- und Endbestände, wenn Du doch selbst gesehen hast, dass die zur Verfügung stehende Uhr nur ein Schätzeisen ist??
Würde hier 1234,56 l stehen - DANN würde etwas nicht mit rechten Dingen zugehen. <!-- s :-) --><!-- s :-) -->

Viel Glück
Ralph

Mikew

Ein Vermieter hat in seinem Haus Hausrecht und er kann Ihnen sehr wohl den Zugang verweigern. Diesen Raum haben Sie sicher nicht mitgemietet. [/quote:aa08f]

Das mag sein.... aber...

Ein Anfangsbestand an Heizöl ist auch so nicht im Keller nachweisbar.
Er ist aber der Endbestand des letzten Abrechnungszeiraum. Daher schauen Sie bitte in Ihre letzte Abrechnung. [/quote:aa08f]

Meine letzte Abrechnung vom 1.9.2004 bis 1.9.2005 ist gleichzeitig die einzige, die ich bis jetzt habe. Da wird eben diese 12000 Liter als Anfangsbestand angegeben.


Techem hat zwar alle Heizungen abgelesen aber nicht den Ölstand, bei der Erstellung der Abrechnung reicht Techem die Angabe des Vermiters, ohne diese in Frage zu stellen. Eine Nachfrage bei Techem hat ergeben, dass für die Angabe der Ölstand ist alleine der Vermieter verantwortlich und daher spielt für sie bei der Ablesung keine Rolle.

Der Restbestand wird immer von dem Anfangsbestand und den Tanküllungsbeständen abgezogen, d.h. die 9000 l werden von dem Gesamtbetrag abgezogen. [/quote:aa08f]

Die 9000 liter habe ich selber gesehen (Anfang November) aber was mich jetzt interessiert ist der Ölstand beim Auszug, also jetzt. So kann ich selber sehen was tatsächlich verbraucht wurde und davon ableiten ob die 7000 Liter realistisch sind oder nicht. Und genau das will der Vermieter verhindern. Die letzte Abrechnung oder die Rechnung von der letzte Tankfüllung vor meinem Einzug hat er komischerweise nicht.


Leider beruhen Ihre Einwände auf Unwissenheit.
Die Heizkostenabrechnung können Sie nicht für ungültig erklären[/quote:aa08f]

Jetzt nehmen wir an, der Vermiter will behaupten, dass es plötzlich im Tank jetzt nur (zum Beispiel) 1000 Liter drin sind. Soll ich das glauben???? Und auch noch zahlen????

Ich traue ihn sogar zu, dass er den Tank einfach abpump.

Wenn der Vermieter nichts zu verbergen hätte, warum hat er das nicht einfach gezeigt????
Wo ist das Problem?

Mikew

Hallo Rano,

vielen Dank für die Info!

was die letzte Abrechnung betrifft , lies bitte meine Antwort an fin.

Gruss,
MikeW

Rano Experte!

&gt;was die letzte Abrechnung betrifft , lies bitte meine Antwort an fin.

Yep, ... aber was ist mit den anderen Mietern, die jetzt ausziehen?
Haben die nicht lange genug dort gewohnt, um die letzte BK-Abrechnung noch bekommen zu haben??

Bye

Mikew

Hallo Rano,

wie schon gesagt, die andere Familie ist mit mir zeitgleich eingezogen und ist auch letzte Woche ausgezogen.

Davor wurde das Haus von den Eltern der Vermieter bewohnt und dann 6 Monate lang hat keiner da gewohnt bis wir (Ich und mein Nachbar) eingezogen sind.

Gruss,

MikeW

fin Experte!

Tut mir leid, aber Sie verrennen sich da in Phantastereien.
Den Ölstand liest immer der Vermieter ab, nicht die Ablesefirma. Die Ablesefirma ist auch nicht zuständig dafür über die Richtigkeit der Ölstände zu wachen. Damit haben die nichts zu tun. Sie lesen nur den individuellen Verbrauch der Nutzer ab und erstellen die Abrechnung.
Den Restbestand kann man natürlich sehen, denn sonst könnte man ihn nicht ermitteln. Ich habe Ihnen schon zu erklären versucht, dass dieser immer in der Abrechnung von Anfangsbestand und zugetankter Menge abgezogen wird und somit nicht in die Heizkostenabrechnung reinkommt.
Sie scheinen noch einen Bedarf in punkto Wissen über die Heizkostenverordnung zu haben. Informieren Sie sich hierüber bevor Sie ungerechfertigte Verdächtigungen hegen.

Mikew

Ich denke wir reden an einander vorbei.


Den Ölstand liest immer der Vermieter ab, nicht die Ablesefirma. Die Ablesefirma ist auch nicht zuständig dafür über die Richtigkeit der Ölstände zu wachen. Damit haben die nichts zu tun. Sie lesen nur den individuellen Verbrauch der Nutzer ab und erstellen die Abrechnung.
[/quote:7b67a]

Das war mir klar nachdem ich mit Techem telefoniert habe (wie schon vorher beschrieben). Mich interessiert nicht wie viel ich im Vergleich zu meinem Nachbar mehr verbraucht habe, was mich eher interessiert ist die tatsächliche verbrauchte Ölmenge, denn das entspricht der Grossteil der Kosten, die ich und meinem Nachbar zu tragen haben.


Den Restbestand kann man natürlich sehen, denn sonst könnte man ihn nicht ermitteln.
[/quote:7b67a]

Genau das wollte ich sehen und dieses hat der Vermieter verweigert. Warum nur???


Ich habe Ihnen schon zu erklären versucht, dass dieser immer in der Abrechnung von Anfangsbestand und zugetankter Menge abgezogen wird und somit nicht in die Heizkostenabrechnung reinkommt.
[/quote:7b67a]

Das war mir klar. Was mir Kopfschmerzen bereitet ist genau die "angeblich" verbrauchte Ölmenge. Bei der letzte Abrechnung konnte er der Anfangsbestand nicht nachweisen (durch vorherige Abrechung oder Betankungen). Und bei der Abrechnung, die nach meinem Umzug kommen wird, bin ich gespannt darauf was er als Endbestand angibt.

Vielleicht ist mein (und mienes Nachbarn) Problem gar kein Problem, wenn man EINDEUTIG die verbrauchte Ölmenge aus der Einheiten der Heizunszähler ableiten könnte.

Oder anders gefragt, ist ein Verbrauch von 35 Liter/m².a realistisch???

Wenn es so ist, dann lehne ich mich zurück und schaue was passiert. Aber da alle Personen, den ich gefragt habe, einen, um Welten, niedrigeren Verbrauch hatten, wurde ich misstraurisch (um nicht zu erwähnen von anderen Geschichten, die mich misstraurisch gemacht haben).

fin Experte!

An jeder Heizkostenabrechnung kann man genau die im Wirtschaftsjahre verbrauchte Ölmenge ersehen. Sonst könnte keine Abrechnung erstellt werden. <!-- s :wink: --><!-- s :wink: -->
Und warum Sie den Ölstand nicht selbst ablesen durften, habe ich Ihnen bereits erklärt. Aber nochmal: Der Vermieter hat Hausrecht und er kann Ihnen das verweigern. Es liegt nicht in Ihrem Befugnisbereich.

Rano Experte!

Hey fin,

"An jeder Heizkostenabrechnung kann man genau die im Wirtschaftsjahre verbrauchte Ölmenge ersehen."

Genau das ist es doch, was Miekw anzweifelt.

Es ist auch etwas befremdlich, wenn Richter eine Betriebskostenabrechnung deshalb kritisieren, weil darin Rundungsfehler vorkommen, andererseits aber der Heizölverbrauch -rechtens- mit einem Schätzeisen ermittelt wird.
Ich weiß nicht, was ein Liter Heizöl kostet, aber nehmen wir mal 60ct an, dann ergibt das bei einem Ablesefehler von 500l bereits 300 Euro Fehlberechnung.

In gleicher Weise, paßt es einfach nicht, dass ein Vermieter dem Mieter eine Rechnung von z.B. 20€ (z.B. Kaminsfeger) im Rahmen der Abrechung vorweisen muß, um diese Ausgabe glaubhaft zu machen, andererseits aber nicht verpflichtet ist, dem Mieter einen Blick auf die Tankuhr zu gewähren und der Mieter sich so blind auf die Angabe/Ablesung des Vermieters verlassen soll.

Sicher trifft das von Dir genannte zu (also, z.B. dass der VM keinen Zugang zu 'seinem' Keller gewähren muss), doch wenn Mikew die Richtigkeit anzweifelt, wäre es - korrekte Ablesung/Berechnung vorausgesetzt - doch ein einfaches, den Mieter mal kurz darauf gucken zu lassen.

Mir schwant allerdings auch, dass es hier schon Spannungen zw. M und VM gibt. Dann ist es mit dem gegenseitigem Entgegenkommen nicht mehr weit her.

Gruß
Ralph

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