gefragt von administrator am 30.11.1999
Ratlos in STGT - was tun gegen Eigentümer? Mobbing.
Hallo,meine Nachbarin im Haus hat's geschafft, dass ich nicht mehr schlafen kann. Hier ist die ganze Story in kurzen Worten:
Einzug Wohnung STGT im Oktober. Wir haben die größte Wohnung mit Garten, Terrasse und Balkon bezogen.
Wir haben uns Frau XXX als neue Mitmieter vorgestellt. Sie reagiert distanziert und heisst uns nicht willkommen.
Mein Freund läßt kurze Zeit in der Waschküche etwas dreckige Wäsche auf der Waschmaschine liegen, das er kurze Zeit später in die Maschine steckt. Dies hat ausgereicht, dass wir einen unfreundlichen Fresszettel im Briefkasten vorfinden, dies zu unterlassen. Mein Freund schreibt eine Antwort darauf, und bittet, dies nicht anonym zu tun. Weil ich keinen Ärger möchte, zerreisse ich den Zettel.
Wir stellen an einem regnerischen Tag die nassen Schuhe vor die Haustür und holen sie später rein. In der Wohnung ist Teppich und wir wussten nicht wohin mit den nassen Schuhen. Wir erhalten ein Schreiben von der Hausverwaltung, dies zu unterlassen.
Die Nachbarin Frau XXX grüßt immer nur dann zurück, wenn ich sie grüße. Da ich inzwischen ahne, dass sie hinter den "Petzereien" steckt, stelle ich das Grüßen ein.
Daraufhin tickt Frau XXX aus, guckt mich immer böse an, grüßt mich aber von sich aus nie, sondern bewacht uns mit Argusaugen.
Dann irgendwann ein Schreiben, ich sollte mich an die Hausordnung wenden, und zeitnah meine Wäsche in der Waschküche abhängen.
Dann ein weiteres Schreiben, dass sie an einige Mieter im Haus richtet, die Wäsche möge zeitnah in der Waschküche abgehängt werden und die Schuhe sollten nicht vor der Haustüre abgestellt werden. Ich erhalte eine Kopie des Schreibens mit der Bitte, dies besonders zu beherzigen. Diesmal nicht anonym, sondern vom Ehemann der Frau XXX aufgesetzt, die ihn aufstachelt. Der übrigens noch nie in der Waschküche war.
Gestern ein Schreiben, das sich ganz massiv gegen mich gerichtet ist. Ich möge die Wäsche zeitnah abhängen - was insofern nicht immer klappt, da ich keine Zeit habe, regelmäßig danach zu schauen und dicke Pullis in der Winterzeit einfach länger zum Trocknen brauchen und ich ab und zu geschäftlich unterwegs bin. Die Wäsche befindet sich dann auf dem Ständer vor unserer Waschmaschine! Aber allein das reicht schon für ein Ärgernis aus. Na ja. Ferner stand im Schreiben, dass ich unverhältnismäßig oft die Waschmaschine benutzen würde, dass der Ständer übermäßig mit Wäsche behängt wird, so dass dieser umklappen würde (Hä?), aufgrund der hohen Menge der Wäsche dies gewerblich sein muss (Hallo? Wenn ich doch 2 Wochen am Stück geschäftlich unterwegs bin, muss es entweder mal vor oder nach der Reise etwas mehr zu waschen sein) und ich dies zwar tun dürfe, meine Wäsche aber nicht in der Waschküche aufhängen dürfe, und dass ich einmal die Heizung heruntergedreht hätte, damit ihre Sachen nicht trocken würden. (Hä?, Heizung habe ich nie angefasst). Ausserdem dass ich den Wäscheständer vor unserer Maschine nie (?) zusammenklappen würde, und andere dürften dann so nicht vor unserer Maschine unseren Ständer hinstellen. (Hä? Will das jemand. Abgesehen davon stimmt auch das nicht bzw. mein Freund räumt's nicht zusammen.)
So, und jetzt meine Frage an Euch.
Kann ich hier rechtlich was unternehmen?
Ich möchte, dass sie mich in Ruhe lässt und sich um ihre Angelegenheiten kümmert. Ihre Anschuldigungen sind teilweise böswillig und aus der Luft gegriffen, und verleumderisch.
Ich arbeite von zu Hause aus, weil ich selbständig bin und im Haus mein Büro habe. Ausser Haus allerdings die Kunden bediene.
Der Hausverwalter hat dem Schreiben zugefügt, ich möge alles tun, um eine weitere "Erhitzung" seitens Frau und Herrn XXX zu vermeiden.
Bitte um konstruktive Antworten.
Danke.
Kauftrausch
Antworten
antwort von fin am
Hier handelt es sich um ganz profane Alltagsstreitigkeiten unter Mitmietern.Diese Problem sollten sie untereinander lösen, da kann Ihnen hier niemand helfen.
Beste Lösung wäre für Sie, sich eine andere Wohnung zu suchen, eine eigene Waschmaschine kaufen und einen eigenen Ständer. Dann hören solche Probleme auf.
antwort von sunday1104 am
Das ist wirklich ein problem mit der frau, glaub nicht das ihr da gross was machen könnt ausser auszuziehen. Die hat bestimmt sonst nix weiter zu tun und hat euch als "Abtreter" ausgesucht. Mich würde mal interessieren was sie macht wenn ihr auszieht, sucht sie sich jemand anderes??? könnt ihr euch nicht mit den anderen Mietern(wenigstens einen) verbinden? Haben wir hier auch gemacht, und dann haben wir den Spiess umgedreht. Haben alles aufgeschrieben, beobachtet und fotographiert. Wirklich jeden Mist, jetzt ist aber Ruhe, der vermieter hat die nase voll von den ständigen Anrufen. Manchmal reicht es halt schon wenn sie merkt das ihr nicht allein seid...liebe grüsse
antwort von edo am
Hallo Kaufrausch,muss mich leider den anderen Kommentaren anschließen:
- ignorieren
- wegziehen
- spieß umdrehen
Das Problem ist, dass Sie mit der Nachbarin nie ein entspanntes, nachbarschaftliches Verhältnis hinbekommen werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie rechtliche Schritte einleiten können. Es gibt die Möglichkeit das Verhalten der Nachbarin als Störung des Hausfriedens auszulegen und dann vom Vermieter ein Einschreiten zu verlangen. (Glauben Sie der Vermieter würde da mitspielen?) Das kann im Extremfall die Kündigung der Nachbarin zur Foge haben => Wenn es so auslegbar ist und der Vermieter mitspielt dauert das wahrscheinlich 2 Jahre, bis alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft sind und geschätzte 2000.-€. Bedeutet aber auch weitere 2 Jahre Kleinkrieg bzw. das die "Kriegsschauplätze" dann wechseln und der Hausfrieden dann nicht mehr (offensichtlich) gestört wird.
Das einzige was neben dem Auszug helfen wird, ist das absolut strikte Einhalten der Hausordnung, die bei der Vertragsübergabe gegolten hat und die Hoffnung, dass die Nachbarin sich beruhigt.
